„Je länger ich hier lebe, umso mehr merke ich, wie toll die Leute hier sind“, sagt Ariel Gebhardt. „Nach einem Jahr in Schwerin habe ich ein besseres Gefühl für die Stadt, das macht es entspannter, man kann alles viel mehr genießen. Ich mag es vor allem, am Schloss spazieren zu gehen und am See zu sein, wenn es warm genug dafür ist.“ Die Chancen, dabei auf Teamkolleginnen zu treffen, stehen nicht schlecht: Auch Lauren Barfield, neu im SSC-Mittelblock, schätzt die maritime Idylle für lange Spaziergänge – „ich mag es, am Wasser zu sein.“ Ihr neuer Lieblingsplatz, an die sie auf jeden Fall Freunde mitnehmen wird, die zu Besuch kommen: „Vorm Rathaus kann man super entspannten und Kaffee trinken.“

Nicht nur die Stadt, auch die Menschen machen es den Drei leicht, sich hier wohlzufühlen, allen voran die Mannschaft: „Das Team diese Saison ist großartig. Durch die lange Vorbereitung haben wir eine gute Verbindung zueinander aufgebaut. Wirklich besonders ist, dass es keine Grenzen zwischen Deutschen und Amerikanern gibt. Wir sind alle einfach nur Spielerinnen, die im Team am gleichen Ziel arbeiten“, freut sich Ariel Gebhardt, die im Sommer ihren früheren Nachnamen Turner gegen den deutschstämmigen Familiennamen ihrer Mutter austauschte.

Deutsche Wurzeln stecken auch in Lexi Dannemiller, in ihrem Fall über den Vater. Er studierte sogar mal ein Semester in Deutschland, um die Sprache zu lernen – jetzt ist auch Lexi, gemeinsam mit Lauren und Ariel, in den Deutschunterricht eingestiegen. „Die Sprachbarriere ist natürlich der größte Unterschied, hier statt in den USA zu leben, deshalb will ich unbedingt besser Deutsch lernen“, sagt die 23-Jährige. Sie war auf das hiesige Essen gespannt, mag die Restaurants in der Schweriner Innenstadt. „Nur einen guten Burrito habe ich hier noch nicht finden können, deshalb habe ich zusammen mit Ariel schon mal selbst für das ganze Team Burritos gemacht. Vielleicht schaffen wir das auch noch öfter.“ Auch Lexi ist vom Team sehr angetan, lobt die Zusammengehörigkeit, den Respekt untereinander und den Ehrgeiz. „Wir sind hungrig auf Spiele und definitiv bereit für die Saison!“

 

Fotos: EH Foto, MidiGrafie