Im Halbfinale einen Riesen vor der Brust

8. März 2018
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© Ralf Herbst

Ein besonderes Highlight steht den Fans des SSC Palmberg Schwerin bevor. Am 13. März, 19:00 Uhr, empfängt der SSC die türkische Mannschaft von Eczacibasi VitrA Istanbul zum Halbfinal-Hinspiel im CEV Cup. Es ist der vierte Auftritt des SSC in Folge in einem Halbfinale des Europapokals. Für SSC-Coach Felix Koslowski ist das Spiel am Dienstag ein Wettkampf mit der besten Clubmannschaft der Welt. Und für Zuspielerin Denise Hanke ist es eine außerordentliche sportliche Herausforderung, auf die sich die Mannschaft freue. Beide standen am Donnerstag der Presse Rede und Antwort zum bevorstehenden Ereignis. Denise Hanke kennt den türkischen Verein aus eigenem Erleben. Sie spielte in der Saison 2013/14 für Eczacibasi. „Ich finde es cool, gegen solch eine Top-Mannschaft zu spielen, obwohl wir nur eine Außenseiterrolle einnehmen. Wir müssen extrem aggressiv und risikovoll spielen und versuchen, sie mit unserem Spiel zu verunsichern“, meinte Denise zu den Chancen. Auch Felix verwies auf die Qualitäten eines Teams, das schon alles gewonnen hat, was es im internationalen Frauenvolleyball zu gewinnen gibt. „Wir treffen auf den Tabellenführer der türkischen Liga, der mit drei bis vier Ausnahmespielerinnen antreten wird. Dazu zähle ich Diagonalangreiferin Tijana Boskovic. Mal sehen, ob wir sie stoppen können. Stark sind ebenfalls Mittelblockerin Rachael Adams, Jordan Quinn Larson im Außenangriff und Zuspielerin Maja Ognjenovic. Aber auch unsere eigenen Qualitäten sollten wir nicht unterschätzen. Davon war im Viertelfinale viel zu sehen.“

Erste Meinungen im Vorfeld des Spiels sind auch aus der Türkei zu hören. So hat sich der Head Coach von Istanbul, Marco Aurelio Motta, bereits einige Videos über den SSC Palmberg angeschaut. „Die Mannschaft ist im Halbfinale, das heißt sie ist in guter Form. Besonders beeindruckt bin ich von den Außenangreiferinnen. Mir gefällt auch, wie sie als Mannschaft spielen und harmonieren,“ ließ er auf Nachfrage wissen.

Das große Interesse der Schweriner Fans zeigt sich am Kartenabverkauf. „Bis Donnerstag waren 1400 Sitzplatzkarten verkauft“, berichtete Andreas Burkard, Geschäftsführer der SSC-Sportmarketing GmbH. „Wir rechnen mit einem hohen Zuspruch und einem ausverkauftem Haus.“ Tickets kann man sich in unserem Online-Ticketshop und in den üblichen VVK-Stellen sichern.

Bevor sich der SSC dieser Herausforderung stellt, reist er noch zum letzten Hauptrundenspiel der 1. Bundesliga nach Stuttgart. Hier ist am 10. März, 19:25 Uhr, Anpfiff.

ssc-intern [ws]


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