Im folgenden Überkreuzvergleich deklassierten sie dann den SV Reudnitz (Sachsen) mit einer Superleistung 25:9 und 25:8. Im Finale standen sich die „Volley-Ladys“ und Mettmann-Sport erneut gegenüber. Das gutklassige Spiel gewannen die Schwerinerinnen mit 2:0. Damit ging im dritten Anlauf endlich in Erfüllung, was sich die Frauen des SSC vor Beginn des Cups vorgenommen hatten: „Wir wollen endlich mal den Bock umstoßen und den Vize-Titel abgeben, nachdem wir zwei Mal knapp im Finale gescheitert sind“, so Cornelia Engel (geb. Rickert) vor Beginn des ersten Spiels. Sie und ihre Teamgefährtin Heidrun Uerckwitz (geb. Dethloff) waren erst kürzlich in den USA bei den World Senior Games mit der deutschen Nationalmannschaft (Ü50) Vize-Weltmeister hinter Russland und vor den USA und Brasilien geworden. Beim Oldie-Cup in Eisenhüttenstadt gehörten beide sowie Karin Lasanske (geb. Langen) zu den Stützen der Mannschaft.
Im Herrenwettbewerb wollte der VFC „Motor 94“ in der Altersklasse Ü 60 mindestens Platz 6 erreichen. Am Ende wurde es Platz 5. Etwas Pech war mit im Spiel, wie Jungspund Holger Stenzel, der gerade 60 Jahre alt geworden ist, berichtet. Er spielte für den VFC auf Libero- und Diagonal-Position. „Wir haben kein Spiel verloren und konnten doch nicht ins Finale einziehen“, bedauert er. Schuld daran war das 1:1 in der Finalrunde gegen den SV Buch Berlin. Die kleinen Punkte sorgten dafür, dass das Spiel für den VFC als verloren gewertet wurde. So ging es nur noch um die Plätze 5 bis 8. „Der Kampfgeist und die Einsatzbereitschaft unserer Mannschaft waren großartig, so dass wir verdient auf den 5. Platz kamen“, urteilt Holger Stenzel, Präsident des Volleyballverbandes M-V.
Auch die HSG Universität Greifswald gehörte zu den 16 Mannschaften, die sich bei den Herren um den Cup-Gewinn bewarben. Sie nahm zum ersten Mal an dem Cup teil und machte sich durch gute Spiele bekannt. Platz 4 war die nicht vorhersehbare Ausbeute des ehrgeizigen Einsatzes der Greifswalder.

(Bericht: Wolfgang Schmidt, Pressewart Volleyballverband M-V)