Im Camp die Lust auf Volleyball geweckt

31. Juli 2017
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© Bart-Jan van der Mark

„Ich glaube, wir haben das gut hinbekommen“, meinte Bundesstützpunkttrainer Bart-Jan van der Mark zum Abschluss des Volleyballcamps am Sonnabend in Schwerin. Eine Woche lang hatten sich 102 Mädchen und Jungen aus Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen mit den Grundtechniken des Volleyballspiels vertraut machen können. Es war das 20. Volleyball-Camp, das der Schweriner SC für volleyballinteressierte Jugendliche  zwischen 11 bis 17 Jahren ausgerichtet hat.

Mit großen Erwartungen waren die Ferienkinder am Montag im Beisein ihrer Eltern auf dem Gelände der Palmberg Arena angereist. Landestrainer Markus Pabst erledigte die Anmeldeformalitäten.

An den folgenden Tagen ging es hart zur Sache an verschiedenen Stationen: Block und Zuspiel, Annahme und Angriff oder Athletik. Jede Station war mit Schwierigkeiten gespickt. Die meisten merkten am Abend, wie anstrengend ein solcher Übungstag sein kann. Dennoch: Alle waren mit Begeisterung bei der Sache. „Ich bin beeindruckt. Das Camp gefällt mir“, meinte Henrike Meinck aus Hamburg. Sie war durch ihre Freundin Dorothee von Krosik auf das Camp aufmerksam geworden.

„Der Beachabend am Donnerstag hat uns am besten gefallen“, urteilten Constance von Malottke (12Jahre), Pauline Palutke (14 Jahre) und Jasmin Schultz (13 Jahre) aus Malchow. Sie spielen dort beim MSV 90 Volleyball. Diesen Abend mochten alle gern. Er wurde zu einem Highlight auch dank der Unterstützung durch die Familie Bornath aus Schwerin, die Bäckerei Zander und das Einkaufszentrum Plaza. Die Trainer übernahmen das Grillen. Für gute Musik sorgte Trainerlegende Dieter Melzer als DJ. In seiner Trainingsgruppe wurde nach dem Grundsatz verfahren: „Keiner treibt Euch an. Ihr müsst den Willen aufbringen, es zu tun, selbst wenn es weh tut.“ Jeder konnte sich frei auf den Spielfeldern der neuen Beach-Anlage ausprobieren. Zum Schluss trat das Duo Van der Mark/Pabst gegen ein Nachwuchspaar zu einem Beach-Match an. Es war der Ausruhtag dieses Camps., dem eine Stadtbesichtigung vorausgegangen war.

Bei allen Übungen und Trainingseinheiten standen den acht Trainern Gruppenbetreuer wie Lucar Münch, 16 Jahre und Schüler am Sportgymnasium, zur Seite. „Wir helfen beim Aufwärmen, sind im Spiel eingesetzt als Ballhalter oder Vormacher, sorgen für die Einhaltung der Nachtruhe oder trösten auch manchmal bei aufkommendem Heimweh“, zählte Lucar auf. Zu einer Gruppe gehörten 16 Teilnehmer. Am Tages- und Trainingsende ermittelten die Trainer den Camper und die Camperin des Tages. Solch ein Tag dauerte vom Weckruf um 7.00 Uhr bis zur Nachtruhe um 23 Uhr.

Viel zu schnell war diese Ferienwoche im Volleyball-Camp vergangen. Am Sonnabend, dem Abschluss- und Abschiedstag, galt es, den Eltern zu zeigen, was man alles in dieser Zeit gelernt hatte. Bart-Jan van der Mark und Markus Pabst moderierten die einzelnen Übungen, die jeweils zehn Minuten dauerten. Brausender Applaus begleitete die sportlichen Vorführungen der Kinder.

Für Trainerlegende Horst Holz, vom ersten Camp an dabei, hat das 20. Camp viel Gutes ausgelöst. Und der Chef vom Ganzen, Bart-Jan van der Mark, fasste das Ergebnis so zusammen: „Es war eine tolle Woche auf hohem Niveau. Wir hatten nicht immer Glück mit dem Wetter. Anstrengend war es, aber schön. Ich glaube, wir haben es gut hinbekommen.“  Er versprach, dass es auch im kommenden Jahr ein Volleyball-Camp geben wird.

ssc-intern [ws]


© Bart-Jan van der Mark

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