Aber nicht nur da haperte es zuletzt beim SSC. Gerade gegen Dresden blieben alle Mannschaftsteile unter Normalleistung. Bis auf den Hinterfeldangriff klappte nicht viel. So sagte denn auch Trainer Tore Aleksandersen: "Wir müssen aufhören, auf die Tabelle zu sehen. Wichtig ist für uns jetzt nur eines, dass wir im Spiel das umsetzen, was wir in der Woche über trainieren. Und das heißt ganz einfach: mehr Konstanz und Genauigkeit in unser Spiel bringen. Wir müssen unseren Rhythmus finden. Wir haben ja nicht das Volleyballspielen verlernt."

In der Tat sah es in den vergangenen Partien für den SSC nicht gerade gut aus. Von den letzten fünf Spielen gewann man nur beim VCO Berlin und das war nichts anderes als ein Pflichtsieg. Und der muss jetzt auch gegen Sonthofen her. Doch der Bundesliga-Aufsteiger kann unbekümmert in diese Partie gehen. Von ihm erwartet keiner einen Sieg gegen den scheinbar schier übermächtigen Gegner. So haben die Spielerinnen vor der Saison auch unisono gesagt: "Wir wollen den ein oder anderen ärgern." Bislang gelang dieses nur einmal gegen den USC Münster. Und das Selbstvertrauen der Allgäuerinnen ist derzeit nicht so groß. Verloren sie in der Vorsaison nur zwei Spiele in der 2. Liga Süd, stehen jetzt schon 13 Niederlagen zu Buche. Damit muss die Mannschaft auch erst einmal klar kommen.