„Ich will wieder mit Schwerin Meister werden!“

7. April 2020
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© Michael Dittmer

Mit Außenangreiferin Gréta Szakmáry (28) hat eine gewichtige Schlüsselspielerin ihren Vertrag beim SSC Palmberg Schwerin verlängert. Die Ungarin geht damit in die vierte Saison bei den Norddeutschen. „Sie ist eine echte Identifikationsfigur für unsere Fans geworden und eine Führungsspielerin auf dem Feld. Ihre Leistungen sprechen für sich. Für mich gehört sie zu den besten drei Außenangreiferinnen der Liga, sie wird uns auch der kommenden Saison sehr helfen“, freut sich SSC-Chefcoach Felix Koslowski. Das ist auf jeden Fall auch das erklärte Ziel seiner Spielerin:

Gréta, wir freuen uns riesig, dass Du in Schwerin bleibst. Was hat den Ausschlag für Deine Entscheidung gegeben?
Es hat ganz viel dafür gesprochen. Die deutsche Liga ist eine der besten in Europa und der SSC ein sehr professioneller Verein. Ich mag sehr, wie hier Volleyball gespielt wird, wie wir trainieren und wie großartig uns die Fans bei jedem einzelnen Spiel unterstützen. Ich hoffe sehr, dass in der nächsten Saison wieder alle Clubs in der Liga dabei sein werden und wir wieder in den Kampf um den Titel gehen können. Ich will wieder mit Schwerin Meister werden und werde dafür mein Bestes geben!

Hast Du inzwischen mit dem abrupten Aus der letzten Saison arrangiert?
Es ist wirklich schwer, dafür die richtigen Worte zu finden, weil es einfach nicht hätte so enden sollen. Ich bin darüber natürlich sehr traurig, weil wir eine richtig gute Saison hatten, so hart um Platz 1 in der Liga gekämpft haben und auch im Europapokal sehr gut im Rennen waren. Unsere Ziele nicht bis zum Schluss verfolgen zu können, war traurig.

Was wirst Du persönlich aus dieser Saison vor allem in Erinnerung behalten?
Das Team! Wir waren so ein tolles Team, so großartige Leute, mit denen ich diese Erfahrungen machen konnte. Das hat das Ende am schwersten gemacht, es war wirklich hart, Auf Wiedersehen zu sagen.

Wo bist Du jetzt? Zuhause bei Deiner Familie?
Ja, ich bin in Ungarn, in meiner Heimatstadt. Ich bin nach meiner Rückkehr freiwillig 14 Tagen in Quarantäne gegangen, um ganz sicher zu gehen. Das war am letzten Wochenende vorbei, so dass ich jetzt spazieren und einkaufen gehen kann. Wir haben hier die gleichen Regeln wie überall – bleibt zuhause und kümmert euch umeinander.

Wie sieht Dein Alltag im Moment aus? Kannst Du die ungewohnte freie Zeit auch ein bisschen genießen oder vermisst Du Deinen Sport zu sehr?
Natürlich vermisse ich Volleyball sehr! Der Sport ist mein Leben. Ich versuche in Form zu bleiben und mache zuhause jeden Tag Workouts. Ansonsten habe ich nicht wirklich Hobbies. Ich lese auf dem Balkon, spiele Karten mit meinen Eltern und koche mit meiner Mutter. Ich habe jetzt aber mal Zeit, eine Sprache zu lernen – nämlich Deutsch. Im Sommer haben wir eigentlich mit der Nationalmannschaft die EM-Qualifikation, aber noch weiß keiner, ob und wann wir dafür trainieren können. Ich hoffe sehr, spätestens im Juli, weil ich das Spiel und meine Mitspielerinnen in der Natio wirklich vermisse. Aber jetzt ist das Wichtigste, gesund zu bleiben, zuhause zu bleiben und sich um sich und seine Lieben zu kümmern.

Bleib gesund, bleib fit und guter Laune! Wir freuen uns auf Deine Rückkehr!

ssc-intern [kawi]


© Florian Seubert

© Ecki Raff

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