Teamleitung, Mannschaft und Fangemeinde gratulieren ganz herzlich. Du hast Dir selbst Deinen größten Wunsch erfüllt, einmal im Ausland spielen zu können und dann auch noch mit dem deutschen Meister und Pokalsieger in der Champions League. Wie es da zu geht, hast Du selbst erfahren können. Mit großem Ehrgeiz hast Du Dich in das Spielsystem des Schweriner SC hineingearbeitet. Dir wird nachgesagt, eine außerordentlich fleißige Arbeiterin im Training zu sein. Und man sieht Dich immer häufiger auf dem Spielfeld. Aus dem Namen Pauliina Vilponen ist im Sprachgebrauch Deiner Teamkolleginnen inzwischen Pauli geworden, was durchaus als Liebkosung zu verstehen ist. Denn Deine freundliche, offene Art steckt an und schafft Vertrauen. Laut finnischer Form Deines Vornamens wirst Du Pauliina geschrieben. Die Italiener würden Dich Paolina nennen, die Russen Pavlina. Die Franzosen bevorzugen die Koseform Pauletta. Nur die Deutschen verknappen auf Paula. Pauli klingt da doch viel wärmer. Und so werden Dich die Fans auch bei den nächsten Spielen Deiner Mannschaft anfeuern. Erstaunlich ist schon, wie Du den Sport und Dein Studium der Rechtswissenschaft fernab von Turku unter einen Hut bringst. Deine Motivation, Deine Entschlossenheit und Deine Ungeduld mögen Gründe dafür sein. Zum Schaden kann es nie sein, sein Leben nach der sportlichen Karriere gut vorzubereiten.