Halle, wir kommen!

30. Dezember 2011
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Denn das Pokal-Halbfinale zwischen dem SSC und dem 1. VC Wiesbaden konnte erst mit ein paar Minuten Verzögerung beginnen. Zu viele Zuschauer warteten noch draußen, um eine Stehplatzkarte zu ergattern. 1825 Besucher waren in die Halle gekommen.

 

Vom ersten Ballkontakt an peitschte das Schweriner Publikum seine Mannschaft voran. Julia Retzlaff servierte den ersten Ball für den SSC. Drei weitere kamen hinzu und es stand 4:0. Wiesbaden nahm eine Auszeit und holte sich danach den ersten Punkt. Schwerin war bemüht, die Gäste auf Abstand zu halten. Bis zum 14:9 gelang das auch. Dann verkürzte Wiesbaden um vier Punkte und brachte sich wieder ins Spiel. Der SSC blieb aber vorn. Dafür setzten sich auch die jüngeren Spielerinnen ein, wie Tanja Joachim. Zwei ihrer Aufgaben landeten auf dem Boden des Gegners. Ein guter Block sicherte Wiesbaden den Ausgleich zum 21:21. Den Satzball verwandelte Berit Kauffeldt zum 25: 22.

 

Mit dem hauchdünnen Vorsprung von 8:7 ging der SSC in die 1. TA. Hauchdünn blieb der Vorsprung auch bis zur 2.TA, diesmal jedoch für Wiesbaden. Es blieb ein wechselhaftes und abwechslungsreiches Spiel. Patricia Thormann brachte hammerharte Bälle ins Ziel. Wiesbaden gelang noch der Anschluss zum 17:17. Der SSC übernahm wieder das Zepter. Erneut verwandelte Berit Kauffeldt den Satzball zum 25:19.

 

War es das? Fans des SSC warnten: „Beim 2:3 in Suhl hatte es auch so begonnen. Noch sind wir nicht durch.“ Das sollte sich in der ersten Hälfte des 3. Satzes bewahrheiten. Wiesbaden erkämpfte sich einen 5:2-Vorsprung, weil die Annahme beim SSC schwächelte. Häufig kam es in diesem Satz zum Führungswechsel. Patricia Thormann war auch in der Endphase des Satzes ein verlässlicher Garant des Sieges. 25:22 lautete das Ergebnis und die Freudengesänge in der Arena wollten kein Ende nehmen.

 

Der SSC steht im Finale des DVV-Pokals. Die Silvester-Glücksrakete des SSC hatte ihr Ziel erreicht.


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