Grünes Licht für den SSC – zumindest für den Trainingsbetrieb

6. November 2020
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© SSC Training Foto Hanna Jehring

Alles in Ordnung: So lautete das erlösende Ergebnis der, am Donnerstag durchgeführten, Corona-Tests beim SSC Palmberg Schwerin. Nach einer Woche Quarantäne hat das Gesundheitsamt Schwerin den Volleyballerinnen deshalb am Freitag eine Arbeitsquarantäne für den Trainingsbetrieb erteilt. Dies bedeutet, dass die Mannschaft wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen darf. Die Volleyball-Profis dürfen ab sofort zwischen der eigenen Wohnung und der Trainingsstätte pendeln und das Training unter erhöhten Hygienemaßnahmen aufnehmen. Am Montag folgt ein weiterer Corona Test, der dann grünes Licht für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs geben soll. 

„Das ist natürlich eine große Erleichterung, sowohl dass alle gesund sind als auch, dass wir wieder normal trainieren können. Die Quarantäne war kein Spaß. Eine Woche kriegt man das mal hin, aber wenn es länger andauern würde, wird das schwierig“, sagt SSC-Cheftrainer Felix Koslowski. „Jetzt fangen wir sofort wieder mit dem Training an, fahren die Belastung hoch und müssen schnellstmöglich wieder in unseren Rhythmus finden und uns auf das Nachholmatch in Aachen vorbereiten.“

Das wegen Corona verlegte Auswärts-Punktspiel gegen die Ladies in Black soll am Mittwoch, 11. November stattfinden und wird ab 19.30 Uhr auf sporttotal.tv übertragen.

Die Notwendigkeit der häuslichen Isolierung hatte den SSC letzte Woche Donnerstag mehr oder weniger kalt erwischt. „Es hatte niemand Symptome, deshalb kam der positive Test doch überraschend“, so Felix Koslowski. „Wir haben dann einen Quarantäne-Trainingsplan mit je einer Einheit am Morgen und Nachmittag erarbeitet, um den normalen Tagesablauf möglichst beizubehalten. Das Training hat unser Athletikcoach Michael Döring per Zoom geleitet.“ Außerdem ergänzte das Team das Training mit Online Yoga-Sessions. Allen Spielerinnen wurde dafür eine Trainingstasche mit u. a. Elastikbändern, einem Volleyball und einer Yogamatte vor die Tür gestellt.

„Man muss da unserer Geschäftsstelle wirklich riesig danken, dass sie uns mit allem versorgt haben, was wir zuhause gebraucht haben, Ausrüstung wie auch Lebensmittel. Da waren wir in einer richtigen Luxussituation“, sagt Anna Pogany. Auch wenn die Pause ein Stolperstein im Saisonablauf war, will sich die Libera davon nicht die Vorfreude auf Highlights wie die kommenden Pokalspiele in der PALMBERG ARENA und die Champions League verderben lassen. „Wir müssen einfach das Beste aus allem machen und hoffen, dass alles so stattfinden kann wie geplant.“

Um die Erfahrung, wie man so eine Zwangspause gestaltet, ist der SSC nun reicher. Trotzdem, sagt Felix Koslowski offen, „ist die Anspannung vor Test jetzt natürlich größer. Es gab ja international bereits Teams, die schon mehrfach in Quarantäne mussten. Wenn man da allein auf den vollen Dezemberspielplan blickt… Am Ende hat sich aber bestätigt, was ich schon vor der Saison gesagt habe. Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir selbst beeinflussen können, auf das Sportliche, und ansonsten die Dinge nehmen wie sie kommen.“

[kawi]


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