Yvon Belien schlug im ersten Satz zum 4:1 ein. Aachens Trainer Marek Rojko rief seine Mannschaft zur Auszeit. Vor allem der Schweriner Block brachte die Gäste zur Verzweiflung. Punkte sammelten in diesem Satz für den SSC Lousi Ziegler, Anja Brandt, Yvon Belien, Lonneke Sloetjes und Laura Weihenmaier. Mit 16:13 ging es in die zweite Technische Auszeit. Danach lief für die Ladies aus Aachen nicht mehr viel. Nun konnte Felix Koslowski seiner Nr. 1,Lousi Ziegler, eine Pause gönnen. Für sie kam Laura Weihenmaier  ins Spiel. Ein Fehler von Lonneke brachte Aachen auf 23:19 heran. Sie machte ihn gleich wieder gut und erzielte das 24:19. Den ersten Satzball wehrten die Gäste ab, den zweiten vergab Schwerin, der dritte saß: 25:21.

Die gute Blockarbeit und die präzisen Angriffe des SSC setzten sich im zweiten Satz fort. Sehr zur Freude der 1591 Zuschauer und zum großen Ärger der Gäste ging der SSC 10:1 in Führung. Felix Koslowski nahm erst beim Stande von 20:11 eine Auszeit. Aber das hatte nur noch symbolischen Wert. Auch Spielerinnen der zweiten Reihe erhielten ihre Chance. Lonneke Sloetjes durfte eine kurze Pause machen. Schließlich schlug Saskia Hippe zum 25:16 für den SSC ein.

So leicht aber wollten sich die Ladies aus Aachen nicht abschütteln  und abkochen lassen. Das zeigte sich im dritten Satz. Die Gäste gingen 1:0 in Führung, Anja Brandt glich zum 1:1 aus. So zog sich das Spiel mit unterschiedlichen Akteuren hin. Als der SSC Schwächen in  der Feldabwehr  offenbarte, holte sich Aachen einen leichten Vorsprung: 13:11.Anja Brandt sorgte erneut für den Anschluss zum 12:13. Lonneke schaffte den Ausgleich zum 14:14. Geschlagen gab sich Aachen immer noch nicht. Sie nutzten Fehler in der Abwehr des SSC, um 22:20 in Führung zu gehen. Es entwickelte sich ein dramatisches Ende des Satzes, bei dem vor allem Lonneke für den SSC das Eisen aus dem Feuer holte, so beim 24:24-Ausgleich und bei der Führung zum 27:26. Der SSC gewann diesen Satz mit 28:26 und das Match mit 3:0. Das ist eine gute Ausgangsbasis für das Rückspiel.

Beste Spielerinnen wurde: Lonneke Sloetjes (SSC) und Tatiana Crkonova (Aachen)