Galatasaray für den SSC zu stark

8. März 2016
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Die Fans des Schweriner SC (2010 Zuschauer!) mussten lange stehen, bevor der erste Punkt erzielt wurde. Die Aufschläge der Gäste zielten zu Beginn des ersten Satzes immer wieder in die Mitte. Hier stand zunächst Janine Völker. Sie wirkte sehr verunsichert in der Ballannahme. So ging Galatasaray schnell 4:0 in Führung. Die Annahmeschwächen besserten sich nicht. Den ersten Punkt für Schwerin machte Tabitha Love. Doch der Angriffsstärke der Gäste hatte der SSC nichts entgegenzusetzen. Die Gäste punkteten weiter schnell, aggressiv und sicher in allen Elementen. 5:16 lag der SSC zur zweiten Technischen Auszeit zurück. Nur kleine Lichtblicke taten sich auf, wenn Souza Ziegler ihre Angriffe ins Ziel brachte. Auch bei ihr gingen mehrere Bälle ins Aus. 10:25 endete der Satz. Solche Satzrückstände hat sich der SSC in der laufenden Bundesligasaison bisher kaum geleistet.

Der zweite Satz verlief zunächst  nicht anders. Galatasaray übernahm die Führung mit 3:0. Erst ein Aufschlagfehler der Gäste brachte Schwerin den ersten Punkt. Endlich kam der Ball zu Tabitha Love, den sie zum 2:5 verwandelte. Aber die Nr. 13, Nadia Centoni, schaffte es immer wieder, den Schweriner Block zu überwinden, so beim 2:6 und beim 4:8. Zur zweiten TA stand es 11:16. Schwerin konnte Boden gut machen. Tabitha sorgte für den Anschluss zum 15:16. Nun nahm der türkische Coach Ataman Guneyligil eine Auszeit, denn Schwerin war vom Ausgleich nicht weit entfernt. Der wurde geschafft durch Tabitha Love zum 19:19. Als der SSC dann mit 21:20 zum ersten Mal in diesem Satz in Führung ging, tobte die Arena. Ein schweres Stück Arbeit war geleistet, wurde am Ende aber nicht belohnt. Der Satz ging mit 23:25 ebenfalls an die Gäste.

Im dritten Satz kämpfte man auf Augenhöhe in der Besetzung Brandt, Hanke, Ziegler, Love, Geerties, Völker. Die Führung wechselte mehrfach. Dennoch lag Galatasaray zur ersten TA mit zwei Zählern vorn (6:8). Jennifer Geerties glich zum 11:11 aus. Die Gäste übernahmen das Zepter und eilten auf 12:17 davon. Zu viele Bälle des SSC landeten im Aus oder im Netz, auch von Tabitha Love und Jennifer Geerties geschlagene. Die Gäste behielten ihr Fünf-Punkte-Polster. Schwerin verkürzte zwar noch, doch drei Annahmefehler am Stück von Janine führten zum 17:24 Satzball. Am Ende siegten die Gäste 25:19 und gewannen damit das Hinspiel im Halbfinale des CEV Cup mit 3:0. Das Rückspiel in Istanbul findet am 12. März, 17 Uhr Ortszeit, statt.

 

Fotos: EH Foto, MidiGrafie

 


 

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