Wenngleich das erste Viertelfinalspiel gegen den SC Potsdam 3:1 für den Schweriner SC ausging, ist das noch lange keine Garantie für ein erfolgreiches zweites Spiel der Serie „Best of three.“ Potsdam hatte vor allem im ersten Satz des Hinspiels in Schwerin einen starken Auftritt. Fast hätten die Spielerinnen von Alberto Salomoni auch den zweiten Satz aus Schwerin entführt. Was dann passiert wäre, kann man sich vorstellen. In Potsdam braucht es eine andere Vorstellung des Schweriner SC. Vor allem die Schwächen in der Annahme, ungenaues Zuspiel und fehlerhafte Aufschläge müssen auf ein Minimum reduziert werden. Der SC Potsdam sieht sich in der Auseinandersetzung mit dem Schweriner Rekordmeister durchaus nicht chancenlos. Trainer Salomoni meinte nach der Enttäuschung von Schwerin: „Es ist noch nicht vorbei. Meine Mannschaft hat den Willen, sich zu revanchieren. Wir haben die Erkenntnis gewonnen, hier geht was.“ Also müssen Felix Koslowski und sein Team darauf gefasst sein, dass das Spiel in Potsdam kein Osterspaziergang wird. Auch Potsdam hat eine emotionsstarke Fankulisse hinter sich. Allerdings kann der SSC in der Gewissheit aufspielen, dass es nach einer möglichen Niederlage zu einem dritten Spiel in Schwerin kommen wird. Da sind die Heimvorteile dann wieder bei den Schwerinern. Am besten ist natürlich, auch Herr über das Rückspiel in Potsdam zu sein. Dann könnten die Mädels des SSC völlig entspannt in die Osterfeiertage gehen.

 

Sollte es zu einem Entscheidungsspiel am Mittwoch, den 30. April um 19 Uhr kommen beginnt der Vorverkauf bereits am Ostersonntag. Für Besitzer von Dauer- und Fankarten wird am Dienstag, den 29.3., das Vorkaufsrecht eingeräumt.

 

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