Aurubis Hamburg (Tabellenplatz 9) verschaffte sich Luft im Abstiegskampf mit den beiden letzten Siegen über Köpenick (3:0) und Volleystars Thüringen (3:1). Am Mittwoch blieb das Team spielfrei. So konnte sich die Mannschaft in aller Ruhe auf das Nordderby am Sonnabend in Schwerin vorbereiten.

 

 

Als letzten Test nutzte Hamburg am Dienstag ein Spiel gegen die U20-Nationalmannschaft. Das Spielergebnis (3:1 für Hamburg) war in diesem Falle nicht so wichtig. Hamburg feilte an Verbesserungen. Vor allem im Spiel gegen Suhl zum Jahresauftakt konnte Hamburg seine Qualitäten im Aufschlag und seine mentale Stärke nachweisen. Dabei erzielten fünf Spielerinnen Punkte im zweistelligen Bereich. Vor allem Außenangreiferin Sara Shaw mit 19 Punkten ragte heraus. Das Team wird zurzeit gecoacht von Co-Trainer Vaceslav Schmidt, da Dirk Sauermann krankheitsbedingt für einige Zeit ausgefallen ist.

 

 

Hamburg hat sich vorgenommen, in Schwerin locker aufzuspielen. Und der Schweriner SC ist gut beraten, sich an die guten Seiten des Hinspiels gegen Hamburg zu erinnern. In den Angriffspunkten, in der Blockwertung und in der Annahmewertung lagen die SSC-Spielerinnen am 1. November 2014 eindeutig vorn. So mühelos wie in der Suhler Wolfsgrube am vergangenen Mittwoch werden Felix Koslowski und seine Mädels in der Arena nicht zum Erfolg über die kämpferisch starken Hanseatinnen kommen. Und Routine allein führt auch nicht ins Ziel. Das Feuer muss brennen, egal, welchen Gegner wir vor uns haben. Dann bleibt der Mannschaft die Unterstützung der Fans nicht versagt.