Europapokal-Halbfinale!

7. März 2016
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In der Tat stellt Galatasaray die Schweriner vor die bisher schwerste Herausforderung der Saison. Blaj, der rumänische Gegner aus der vorhergegangenen Challenge Round (beide Spiele endeten hier 3:0 für Schwerin), war laut SSC-Chefcoach Felix Koslowski in der Stärke immerhin mit dem Dresdner SC zu vergleichen. Istanbul spiele nun aber noch mal auf einem ganz anderen Niveau: „In der türkischen Liga stehen sie grad auf Platz 3, hinter zwei Champions League-Teams und noch vor dem CL-Sieger der letzten Saison.“ Der Stammsechser, unter anderem mit der sehr erfahrenen italienischen Nationalspielerin Nadia Centoni (Galatasarays beste Punktesammlerin) und der früheren Dresdner Mittelblockerin Cursty Jackson, ist superstark. Wenn Istanbul überhaupt eine Schwachstelle hat, dann lediglich die weniger gut besetzte Bank. Der SSC geht also mit dem gebührenden Respekt in dieses Match, gibt sich aber keinesfalls von vornherein geschlagen, stellt Koslowski klar: „Wir haben gelernt, dass im europäischen Wettbewerb eigene Gesetze herrschen, und wir haben genug Selbstvertrauen, um Istanbul bei uns in der Palmberg Arena zu ärgern, sind wach und fit, um Chancen, die sich uns bieten, zu nutzen.“

Dieses Selbstbewusstsein ist durchaus gut begründet: Der SSC ist inzwischen die einzige deutsche Damenmannschaft, die noch in einem der drei europäischen Volleyball-Wettbewerbe (Champions League, CEV Cup, Challenge Cup) mitspielt. „Die anderen Teams kommen fast alle aus den ganz großen Volleyballnationen wie Türkei, Russland, Italien, Aserbaidschan. Wir sind stolz auf unsere Leistung und darauf, zu diesem Kreis zu gehören“, sagt Koslowski. „Vor allem freuen wir uns aber auf ein spannendes Spiel gegen eine europäische Top-Mannschaft!“ Karten für das große Event gibt es noch an den bekannten Vorverkaufsstellen.

 

Foto: MidiGrafie, EH Foto


 

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