In sechs seiner Auswärtsspiele ging der SSC als Sieger vom Feld. So soll es auch am Mittwoch sein, wenn es nach dem Willen von Trainer und Spielerinnen geht. Aber Potsdam ist schwer zu nehmen. Es kommt ganz auf die Verfassung an. Chefcoach Alberto Salomoni meint ja: „Wenn wir kämpfen, kratzen, Drecksarbeit machen müssen, haben wir unsere Probleme.“ Die könnte sich der SSC zu nutze machen. Der Potsdamer SC, zurzeit Tabellensiebter mit 26 Punkten nach 16 Spielen,  hat sich zu Saisonbeginn mit acht Neuzugängen eingedeckt. Darunter sind Regina Mapeli Burchardt vom VC Wiesbaden, Saskia Hippe vom Schweriner SC, Wiebke Silge vom USC Münster und Luisa Sydlik vom VCO Berlin. Saskia Hippe verbuchte im letzten Spiel gegen den Köpenicker SC 32 Punkte. Über sie lief die Hälfte aller Angriffe. Dennoch verlor Potsdam 2:3, sehr zum Ärger von Alberto Salomoni. Denn er will unbedingt Anschluss an die Play-Offs halten und seinen Abgang aus Potsdam am Saisonende mit Spielerfolgen versöhnlich gestalten.

 

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