Erstes Spiel – Erster Titel… so kann es weitergehen

9. Oktober 2017
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Der SSC Palmberg Schwerin setzt in einer relativ einseitigen Begegnung vor stimmungsvoller Kulisse in Hannover mit dem Sieg gegen Dauerrivalen Stuttgart auch spielerisch ein Achtungszeichen und gewinnt erstmalig den Supercup.

Im Vorfeld war für beide Mannschaften nahezu unmöglich, sich auf das erste Top-Event der neuen Saison einzustellen, sowohl bei Stuttgart (4 Spielerinnen) als auch beim SSC Palmberg Schwerin (6 Spielerinnen) fehlten die vermeintlichen Stammkräfte in der kompletten Vorbereitung.

Meister Schwerin legte mit einer stark aufschlagenden Jennifer Geerties los wie die berühmte Feuerwehr und führte schnell mit 6:1. Diesen Vorsprung gab man bis zum Satzgewinn dann auch nicht mehr her, vor allem die Stuttgarter Fehlerquote in Aufschlag und Annahme lies nur wenig Spannung aufkommen.

Ein ähnliches Bild im zweiten Satz, nach ausgeglichenem Beginn (6:6) kam wiederum Kapitän Jennifer Geerties zum Aufschlag, Schwerin setzte sich locker auf 12:7 ab und brachte auch den zweiten Satz deutlich mit 25:14 unter Dach und Fach. Auf Schweriner Seite überragte Neuzugang Greta Szakmary, die es in den ersten beiden Sätzen schaffte, alle ihrer 11 Angriffe zu Punkten zu verwandeln, eine außergewöhnliche Leistung. Aber auch im Block- und Abwehrbereich arbeitete man auf Seiten des Deutschen Meisters deutlich effektiver.

Erst im dritten Satz kam Pokalsieger Stuttgart deutlich besser zurecht, auch weil sich auf Schweriner Seite einige Unkonzentriertheiten in Annahme und Angriff einschlichen. Zudem brachte die Einwechslung von Daalderop mehr Schwung ins Angriffsspiel des Pokalsiegers. Stuttgart führte mit 10:7, Erinnerungen an das Pokalfinale kamen auf, wo wir auch die ersten zwei Sätze deutlich dominierten, um dann doch noch zu verlieren. Aber bereits zu diesem frühen Saisonzeitpunkt zeigt sich hier schon eine gewisse Abgeklärtheit und der Glaube an die eigenen Stärken, beim 11:11 war alles wieder im grünen Bereich. Nun war es endlich das Spiel, was sich auch die knapp 6000 Zuschauer erhofft hatten. Stuttgart spielte auf Augenhöhe bis zum 15:15 mit. Dann gelang es uns einen 3 Punkte-Vorsprung zu erkämpfen, dies war dann die Entscheidung. Spektakulär dann der Ballwechsel zum 23:17, der 70 Sekunden lang dauerte, ehe wiederum die überragende Greta Szakmary verwandelte. Punktbeste Spielerinnen auf Schweriner Seite Louisa und Greta mit jeweils 15 Punkten, auf Stuttgarter Seite Mlejnkova und van Daelen mit jeweils 9 Punkten.

Somit hat der SSC Palmberg Schwerin den ersten Titel unter Dach und Fach gebracht, weitere sollen folgen. Die Chemie in der Mannschaft stimmt, die Neuzugänge werden uns in dieser Saison sicherlich viel Spaß machen. Und mit dem nun einsetzenden „normalen“ Trainingsprozess werden wir uns natürlich auch in vielen Elementen noch weiterentwickeln, auch wenn es in Hannover schon recht ordentlich aussah.

ssc-intern [OG]


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