Ein unterhaltsames Showprogramm soll die Besucher des Spiels ab 18.15 Uhr  in die richtige Stimmung versetzen. Während dessen bereiten sich die beiden Mannschaften in der alten Volleyballhalle auf das Spiel vor, bevor sie dann um 18.30 Uhr in der Arena empfangen werden.

Sowohl die Gäste aus Thüringen als auch der SSC hatten im Mittwochspiel einen gelungenen Saisonstart hingelegt. Die VolleyStars zwangen Aurubis Hamburg zu Hause 3:1 nieder und der SSC holte in Berlin beim Köpenicker SC mit einem 3:0 die ersten drei Punkte. Für den Thüringer Verein, der finanziell stark gebeutelt ist, geht es in dieser Saison um den Klassenerhalt. Dafür hat Geschäftsführer und Trainer Sebastian Leipold ein schlagkräftiges Team aus zehn Spielerinnen zusammengestellt. Auffälligste Spielerin im Match gegen Hamburg war Anika Brinkmann mit 27 Zählern auf der Außenposition. Die nur 1,77 m große aber mit 28 Jahren sehr erfahrene Spielerin in den Griff zu bekommen, wird für Felix Koslowski und sein SSC-Team eine große Herausforderung. Auch mit Kapitän Claudia Steger aus Suhl verfügt der Verein über eine angriffsstarke Spielerin. Im Zuspiel übrigens setzte Leipold auch die 20.jährige Lia-Tabea Mertens ein, die zuletzt beim 1. VC Stralsund gespielt hat. Der Schweriner SC hatte im Auftaktspiel gegen Köpenick mit einigen Annahmeproblemen zu kämpfen. Auch  die Abstimmung in einzelnen Elementen ließ zu wünschen übrig. Allerdings sieht der Coach darin kein unüberwindbares Hindernis, zumal seine Mannschaft in dieser Zusammensetzung erst seit zwei Wochen trainiert.

Die Schweriner Arena zum Beben bringen will auch das Hallensprecherteam Robert und Robert. Es hat die Einlaufzeremonie der Mannschaften neu gestaltet und wird die erfolgreichen Angriffsaktionen des SSC mit musikalischen Ohrwürmern begleiten.

Allen Besuchern dieses Spiels rät der Verein zum frühzeitigen Erscheinen. Denn zeitgleich findet eine Großveranstaltung in der Sport- und Kongresshalle statt. Für die Volleyball-Fans ist das Parken auf dem Großparkplatz in Hallennähe kostenlos. Es reicht das Vorzeigen des Tickets.