Für vordere Plätze in Bundespokal und Deutschen Meisterschaften hat es 2018 für den Beachvolleyballnachwuchs des Schweriner SC zwar noch nicht gereicht. Trainer Paul Sens stuft diese erste Schweriner Saison im Sand trotzdem als erkenntnisreiches Lehrjahr ein: „Teilweise können wir sehr zufrieden sein, aber es besteht natürlich noch großer Ausbaubedarf, es ist ja klar, dass in der Premiere nicht alles schon reibungslos funktioniert. Uns ging es vor allem darum, Erfahrungen zu sammeln und zu schauen, wo es hingehen soll, was wir tun müssen, um Beachvolleyball in Schwerin erfolgreich zu gestalten.“ Zum Beispiel, dass man mit dem Beach-Training schon parallel zum Ende der Hallensaison starten müsste, um im Sommer richtig fit und an den Sand gewöhnt zu sein. „Hier müssen wir ein Konzept finden, wie das funktionieren kann, auch, solange wir noch keine Beachvolleyballhalle haben“, so Paul Sens. Umfangreichere Turnierteilnahmen, um Wettkampferfahrung zu sammeln, seien ebenfalls wichtig. „Dieses Jahr hat es mit den Erfolgen auch deshalb noch nicht geklappt, weil wir in den Jahrgängen U17 und U18 mit jüngeren SportlerInnen gestartet sind. Sie werden ab nächstem Jahr mehr Chancen haben, das sollte auch das langfristige Ziel sein.“
Von vielen jungen SpielerInnen hat er auf jeden Fall ein positives Feedback und das Signal bekommen, dass man weitermachen wolle – obwohl Beachvolleyball nicht nur auf dem Feld andere Fähigkeiten von ihnen verlangt als die Hallenvariante. „Hier ist auch in der Organisation viel mehr Eigen- und Selbstständigkeit gefragt, man muss sich bei Turnieren selbst um alles kümmern statt dass der Trainer alles in der Hand hat.“

Ab Oktober 2018 wird ein neuer hauptberuflicher Beachvolleyballtrainer gesucht. Paul Sens wird sich wieder mehr den Co-Trainer Tätigkeiten in der 1. Bundesliga Mannschaft widmen.

ssc-intern [kawi]