Denn die Platzierung in der Vorrunde ist entscheidend für das Programm in der Meisterrunde der besten sechs Mannschaften. Wer auf dem 1. Platz einkommt, hat beim Saisonfinale am 26. April Heimrecht und spielt gegen den Zweiten der Vorrunde.
Den leichteren Part in den letzten beiden Spielen der Hauptrunde hat offenbar der Schweriner SC. Die Mannschaft von Tore Aleksandersen tritt am 29.2. beim USC Münster (Drittletzter) an und empfängt am 2. März den Köpenicker SC (Tabellenachter). Doch der Perfektionist Aleksandersen ist dafür bekannt, dass er jedes Spiel ernst nimmt und seine Mannschaft entsprechend einstellt. Obwohl dem USC Münster aus dem Saisonverlauf vernichtende Kritiken vorauseilen, sehnt Münsters Trainer Axel Büring eine Chance zur Wiedergutmachung herbei nach der 0:3-Schmach von Dresden am 23. Februar. Der USC hält den Zeitpunkt für eine Trotzreaktion für gekommen nach dem in der Vereinsgeschichte wohl schlechtesten Saisonergebnis des Traditionsvereins. Immerhin war der USC Münster 9mal Deutscher Meister und erkämpfte sich 11mal den Pokal.
Der Köpenicker SC kann locker aufspielen. Er hatte das Hinspiel gegen den Schweriner SC am 7.12.07 mit 3:1 gewonnen und den sieggewohnten Aleksandersen-Schützlingen damit einen mächtigen Dämpfer versetzt. Nun wollen es die Spielerinnen aus Köpenick mit ihrem Trainer Alberto Salomoni erneut versuchen, mit einer hochkonzentrierten Leistung ein Wunder zu vollbringen. Denn ausgeschlossen ist es nicht, dass der KSC die Meisterrunde erreicht. Mit im Stamm der Gäste sind die einst für den Schweriner SC spielenden Volleyball-Pflänzchen Jana Schumann und Marlit Fischer. Beide hatten mit Saisonbeginn in den Köpenicker Verein gewechselt

SSC – Wolfgang Schmidt.