„Elli“ bleibt beim SSC

15. Mai 2018
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© MidiGrafie

„Sie ist noch sehr jung, aber aufgrund ihrer sehr, sehr guten Entwicklung sehe ich Elli als eine der besten deutschen Liberas. Sie macht einen richtig guten Job.“ SSC-Chefcoach Felix Koslowski ist voller Lob – und voller Hoffnungen – für seine zweite Abwehrspezialistin Elisa Lohmann.

Dass die erst 19-Jährige in der Saison 2017/18 beim SSC nicht ganz so oft auf dem Feld zu sehen war, hat also nichts mit mangelnder Leistung zu tun. „Es war klar, dass sich die neue Mannschaft erst zusammenfinden musste, das habe ich verstanden. Ich habe mich stattdessen hundertprozentig auf das Training konzentriert. Es war ein wichtiges Jahr für meine Entwicklung“, sagt die gebürtige Parchimerin, die ursprünglich eigentlich Außenangriff spielte, dann aufgrund ihrer „nur“ 1,75 Meter aber auf die aussichtsreichere Libera-Position wechselte.

In der kommenden Saison sollen sich alle Mühen auch in mehr Spieleinsätzen auszahlen – nach wie vor beim SSC: „Wir wollten Elli unbedingt mindestens noch ein Jahr bei uns halten“, so Felix Koslowski. „Danach werden wir gemeinsam mit ihr entscheiden, wie ihr Weg weitergeht.“

Mit diesem Plan hat die junge Libera selbst auch „ein gutes Gefühl“, zumal die Zeit beim SSC viele außergewöhnliche, einmalige Erfahrungen mit sich bringt, seien es Erinnerungen an Einsätze wie im Europapokal gegen Istanbul und damit Weltstars wie Tijana Bošković oder natürlich das Erleben von nun schon zwei Meisterschaftsjahren und –feiern. „Das war auf jeden Fall etwas Besonderes, auch wie die Fans hinter uns stehen. Da bin ich schon bei einem guten Club gelandet“, sagt Elli.

Ihre Leistungen haben ihr aktuell auch zum ersten Mal eine Einladung zum Lehrgang der A-Nationalmannschaft beschert – mit ihrer früheren Libera-Kollegin Lenka Dürr und ihrer zukünftigen Mitspielerin Anna Pogany. „Die erste Woche ist sehr gut gelaufen. Das Trainingsniveau war immer sehr hoch, ich musste immer 100 Prozent meiner Leistung abrufen. Das ist mir, denke ich, ganz gut gelungen. Ich habe viel gelernt, es hat mir Spaß gemacht, diese Erfahrung machen zu können. Um in der Zukunft mit der Nationalmannschaft an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen, möchte ich weiter an mir arbeiten.“

Jetzt steht – neben wohlverdientem Urlaub – Fithalten im Saisonpausenplan, vor allem mit Beachvolleyball und Krafttraining. Und für das Fernstudium Soziale Arbeit sollte auch Platz sein.

Wir freuen uns sehr auf die weitere Zeit mit Dir!

 

ssc-intern [kawi]


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