Eineinhalb Stunden bis nach Halle/Westfalen

12. Dezember 2013
Neuigkeit teilen:

 

Zwischen der Wolfsgrube in Suhl und dem Gerry Weber Stadion liegen etwa 365 Auto-Kilometer. Die Fahrt würde über dreieinhalb Stunden dauern. Das Volleyballspiel in Suhl könnte den SSC rein ideell in eineinhalb Stunden  in das Volleyball-Mekka von Halle bringen. Solange dauert im Schnitt ein Spiel. Sie müssen nur gewinnen. Das Match ist nicht nur ein Duell zweier neu formierter Mannschaften, sondern auch ein Duell unter zwei Trainer-Freunden: Sebastian Leipold und Felix Koslowski. Beide hatten ihr Trainerdasein einst in Schwerin begonnen. Und beide haben mit Saisonbeginn ihre neue Aufgabe übernommen. Leipold wechselte  vom VT Aurubis Hamburg nach Suhl und zog gleich die versierten Spielerinnen Mareike Hindriksen und Vendula Merkova mit nach Thüringen. Koslowski verließ Suhl und übernahm in Schwerin das Chefcoach-Amt des Meisters und Pokalsiegers. Er brachte Ivana Isailovic mit nach Schwerin. Das Bundesliga-Spiel am 23. November in Suhl gegen die VolleyStars galt als Generalprobe für das Pokal-Halbfinale. Der SSC holte sich in der Wolfsgrube die drei Punkte. Schlüsse auf das Ergebnis am Sonnabend können daraus nicht gezogen werden. Suhl konnte sich länger auf diese entscheidende Begegnung vorbereiten und hat sich richtig heiß gemacht auf diesen Pokalkracher. Der SSC sieht darin das Schlüsselspiel zum Erreichen eines seiner Saisonziele.

Umso verbissener wird um jeden Ball gekämpft werden. Das wiederum kann für den Zuschauer zu einem spannenden Volleyball-Abend werden.


 

 

Neuigkeit teilen: