Wie lange würde es dauern, bis der SSC ins Spiel findet? So fragte sich manch ein Zuschauer. Die Spielstände im 1. Satz ließen befürchten, das sich Szenen des letzten Spiels gegen den VCO Berlin wiederholen. Zu r1. technischen Auszeit lag Potsdam bereits mit 3 Zählern vorn (5:8). Mehrere Bälle schlug der SSC ins Aus, die Aufschläge blieben erfolglos und die Annahme war auch nicht stabil. So stand es zur 2.technischen Auszeit schon 11:16 für die Gäste. Davon konnte sich der SSC  nicht mehr erholen, zumal die Mannschaft ihre Unsicherheit noch nicht abgestreift hatte. Im 2. Satz fanden die Mädels von Teun Buijs zu alter Stärke zurück. Der Block funktionierte, die Annahme hatte sich verbessert und im Angriff ging es hart und erfolgreich zur Sache. Bei den Gästen häuften sich die Fehler. Beim 13:8 für Schwerin nahm Gästetrainer Alberto Salomoni die erste Auszeit. Quinta Steenbergen erzielte das 19:11 für den SSC. Nun war die Messe fast gesungen. Den 2. Satzball vollendete der SSC zum 25:17. Das hieß aber nicht, dass das Spiel schon gelaufen ist. Potsdam spielte im 3. Satz  bis zur 2. technischen Auszeit auf Augenhöhe mit dem Meister. Einen 4: 1-Rückstand machte das Team

 

Schnell wieder wett. Mehrfach wechselte die Führung. Erst nach der 2. technischen Auszeit begann der SSC, sich abzusetzen. 25:17 endete auch dieser Satz. Den ersten Ball des 4. Satzes servierte Potsdam. Schwerin ging 1:0 in Führung. Für Anne Buijs war nun Laetitia  Bassoko auf dem Feld des SSC. Aber Potsdam führte nach kurzer Zeit 6:3. Lousi sorgte dann für den Ausgleich zum 7:7. Die Gäste blieben dran und führten immer wieder den Ausgleich herbei. Das nervte sogar die Zuschauer, die die Fehler ihrer Mannschaft kritisch begleiteten. Schließlich soll der DVV-Pokal in Halle – Westfalen verteidigt werden. Mit dieser Leistung? Die Mädels aus Potsdam kämpften um jeden Ball und ließen sich auch von den eigenen Fehlern nicht entmutigen. Sie holten Rückstände auf und führten plötzlich 23:20. Eine unheimliche Spannung hatte sich aufgebaut. Zweimal im weiteren Spielverlauf glich Anne Buijs aus. Es stand 25:25. Erneut holte sich Potsdam die Führung, Schwerin glich wieder aus. 28:26 war der erlösende Endstand. Erhobenen Hauptes verließen die Gäste die Schweriner Arena.

 

Beste Spielerinnen wurden: Denise Hanke (SSC) und Elisa Muri (SC Potsdam).

 

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