Ein Spiel ohne Rückfahrkarte – Schweriner SC im Pokal-Halbfinale

20. November 2013
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Lousi Ziegler servierte für den SSC den ersten Ball und parierte glänzend den Schmetterball Stuttgarts. Es stand 1:0 für Schwerin. Stuttgart glich wieder aus und Carina Aulenbrock brachte den SSC zum 2:1 wieder in Front. So ging es eine Weile hin und her. Mit einem Riesenapplaus wurde die Abwehrleistung von Janine Völker belohnt, die zum 5:3 für den SSC führte. Jana-Franziska Poll besorgte das 8:6. Beim Stande von 13:9 nahm Stuttgarts neuer Trainer Guillermo Hernandez eine Auszeit. Doch der Widerstand der Schwabinnen war gebrochen. „Schuld“ daran waren der mutige und kämpferische Einsatz aller Mannschaftsteile des SSC. So punktete Jana-Franziska Poll zum 23:19 und Carina Aulenbrock zum 24:20. Den zweiten Satzball vergaben die Gäste , indem sie den Aufschlag ins Aus setzten. Schwerin gewann den ersten Satz mit 25:21.

 

Schwerstarbeit musste Lousi Ziegler im zweiten Satz leisten. Stuttgart war gewillt, diesen Satz für sich zu entscheiden und erhöhte den Angriffsdruck. Schon lag Stuttgart mit 15:11 in Führung. Lousi verkürzte auf 12:15. Sie brachte ihre Mannschaft sogar zum Anschlusstreffer 22:23 heran. Dann nahm Stuttgart eine Auszeit, um den Spielfluss des SSC zu unterbrechen. Mit Erfolg: Die Gäste sicherten sich den zweiten Satz mit 25:22.

 

Im dritten Satz gaben zu Beginn die Gäste aus Stuttgart den Ton an. Sie führten zur ersten technischen Auszeit 8:5 und konnten daraus einen 6-Punkte-Vorsprung machen (7:13). Immer wieder übernahm Lousi die Verantwortung, um näher heranzukommen, so u.a. zum 14:17. Ein starker Block des SSC führte zum 15:17, so dass Stuttgart eine Auszeit nehmen musste. Die reichte aber nicht, um Schwerin aus dem Tritt zu bringen. Carina Aulenbrock schaffte den Anschlusstreffer zum 18:19. Jana-Franziska Poll schlug zum Ausgleich ein: 19:19. So verrückt kann Volleyball sein. Was nun folgte, war ein unbarmherziges Kämpfen des SSC um den Satzgewinn. Erneut tat sich dabei Lousi hervor. Ihr Schmetterball fand nach dem zweiten Satzball die Lücke beim Gegner. 25:22 endete der Satz für Schwerin.

 

Der vierte Satz wurde zu einer klaren Angelegenheit des Schweriner SC. Zunächst übernahm Stuttgart die Führung (2:0), musste diese aber bald abgeben. Carina Aulenbrock erielte den Ausgleich zum 4:4. Nun ging es nur noch aufwärts unter einer schwächer werdenden Gegenwehr der Gäste. 20:12, 22:14 und 24:15 waren die Stationen zum 25:15 Satzgewinn und damit zum 3:1-Erfolg des SSC über Allianz MTV Stuttgart im Pokal-Viertelfinale.


 

 

 

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