Das Spitzenspiel startet mit einer anfänglichen Unsicherheit auf Seiten des Schweriner SC, der sich heute in den eigenen vier Wänden mit einer neuen Startaufstellung präsentiert. Anstelle von Lousi Souza Ziegler tritt die Neuverpflichtung Laetizia Moma Bassoko in der heutigen Starting-Six auf. Sie trägt die Nummer 14 und ist nicht das einzige neue Gesicht beim SSC. Des Weiteren konnte das Schweriner Team ebenfalls Sthéfanie Tiele Martins Paulino aus Brasilien für die diesjährige Saison verpflichten.

Zwar merkt man dem Team die Neuformatierung an, jedoch kämpfen sich die Spielerinnen rund um Teun Buijs nach mehrmaligem Zurückfallen in die Führungsposition zurück. Dennoch muss sich der Double-Gewinner des letzten Jahres gegen die Gäste aus Wiesbaden im ersten Satz mit 25 zu 23 Punkten geschlagen geben.

Der zweite Satz beginnt mit einem erfolgreichen ersten Punkt für Schwerin und einem Wechsel in der Aufstellung. Diesmal bekommt Lene Scheuschner, Spielerin der zweiten Mannschaft des Schweriner SC (2.Bundesliga) ihren Einsatz. Der Schweriner SC kann im Laufe dieses Satzes zu seiner gewohnten Stärke zurück finden und entscheidet somit durchaus berechtigt den zweiten Satz mit 25 zu 18 für sich.

Auch im dritten Satz stellt der Gastgeber widerholt seine herausragenden Volleyballfähigkeiten unter Beweis. Unter anderem dank einer Aufschlagserie von Lousi Souza Ziegler, die das Team wieder in die Führungsposition bringen konnte. Des Weiteren erhielt nun im dritten Satz auch Sthéfanie Tiele Martins Paulino, die zweite Neuverpflichtung des Schweriner SC, die Möglichkeit ihre Volleyballqualität vor dem Heimpublikum unter Beweis zu stellen. Der dritte Satz endet somit ebenfalls zu Gunsten des Schweriner SC mit 27 zu 25 Punkten.  

Nach langen Ballwechseln und einem ausgeglichenen Kampf um die Punkte des vierten Satzes muss der Schweriner SC seine Chance, das Spiel mit einem Satzverhältnis von 3 zu1 für sich zu gewinnen, aufgeben. Denn die Volleyballdamen rund um Trainer AndreasVollmer stellen nun ebenfalls ihr Können unter Beweis und führen das Spitzenspiel mit einem Punktestand von 25 zu 22 in den alles entscheidenden fünften Satz, den Tie-Break.

Dieser beginnt äußerst glücklich für den Schweriner SC, sodass die Mannschaften bei einem Punktestand von 8 zu 5 die Spielfeldseiten wechseln. Nun kommt das Spiel in die heiße Phase und die Spielerinnen aus Wiesbaden stellen deutlich da, dass sie in diesem Wettbewerb nicht zu unterschätzen sind. Die Gäste können den Punktestand bis zum Ausgleich von 8 zu 8 aufholen. Doch so leicht lassen sich die Volleyballerinnen aus der Landeshauptstadt nicht schlagen, sie kämpfen sich zurück in die Führungsposition, doch diese müssen sie stets wieder an ihre Gegnerinnen abgeben. Der VC Wiesbaden bekommt insgesamt viermal die Chance, einen Matchball spielführend zu versenken und kann diese schließlich auch nutzen. Der Krimi in der Arena Schwerin endet somit mit einem Spielstand von 18 zu 16 und einem Satzverhältnis von 3 zu 2 für den VC Wiesbaden.

Jetzt heißt es Kräfte sammeln und vorbereiten auf den nächsten Krimi den Schwerin zu bestreiten hat. Auch dieser wird heiß erwartet und nennt sich Pokalviertelfinale gegen den Dresdner SC. Das Spiel findet nächste Woche, am Mittwoch den 28. November um 19 Uhr in der Arena Schwerin statt.