Mit im Spiel sind auch zwei neue Figuren. Auf Dresdner Seite „Burny“, auf Seiten Schwerins „Volleo“, die neuen Maskottchen der beiden Mannschaften. Burny ist ein Teufel, Volleo ein Löwe. Da müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn der Löwe nicht zu seinem Fressen kommen sollte. Doch die Cheftrainer beider Vereine, Alexander Waibl (DSC) und Felix Koslowski (SSC) halten den Ball flach, was den Ausgang des Spiels angeht. Denn beide Teams stecken mitten im Umbruch. Dresden gab das Ziel aus, sich eine gute Ausgangsbasis für die Play off zu schaffen. Schwerin kann nichts anderes proklamieren, als den Titel und den Pokal zu verteidigen. Das wird eine schwierige Aufgabe, denn Koslowski steuert dieses ehrgeizige Ziel mit der jüngsten Mannschaft der Vereinsgeschichte an. Da muss noch vieles zusammenwachsen. Dresden sieht das ähnlich. Auch beim Vorjahreszweiten weht ein frischer Wind. Der Verein verpflichtete Spielerinnen aus sieben Ländern, darunter Perry (USA), Mikkailenko (Weißrussland) und Pencova (Slowakei). Am meisten schmerzt den Dresdner Verein der Verzicht auf Kerstin Tscherlich (Karriere-Ende) und Martina Utla (Wechsel nach Suhl). Kapitän bleibt Stefanie Karg. Ihr Gegenpart mit der Kapitänsbinde ist Lousi Souza Ziegler. Beide Teams haben eine anstrengende Vorbereitungszeit hinter sich, die mit hartem Training, Reisen und Testspielen einherging. 63 Tage umfasste diese Zeit beim Schweriner SC. Bei all den Belastungen sah Trainer Felix Koslowski bei seinen Mädels Charakter, Moral und Willen. Nun kann es endlich losgehen, diese guten Eigenschaften in der Spielpraxis der Meisterschafts- und Pokalrunde als auch in der Champions League anzuwenden. Viel Glück!