Die voll besetzte Volleyballhalle in Schwerin feierte die symphatische Außenangreiferin. Unter den Fans waren auch der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Harald Ringstorff und der Innenminister Lorenz Caffier. Die Zuschauer sahen ein spannendes Spiel voller Hingabe der Spielerinnen. Es ging hin und her in den Sätzen. Zunächst sah es so aus, dass der SSC das Spiel nach Hause bekommt. Er führte im ersten Satz und gab die Führung nicht auf. Im zweiten Satz schlichen sich dann bei den Schwerinern zahlreiche Fehler in der Aufgabe und im Angriff ein. Sechs Aufgabefehler waren zuviel. Der Satz ging mit 25:19 an Dresden. Auch der dritte Durchgang ging verloren. Dann aber fanden die Schweriner zu ihrer Stärke zurück und ließen die Hoffnung auf den Sieg aufkommen. Es stand am Ende 25:20 für Schwerin und damit 2:2 im Spiel. Diese Hoffnung aber zerschlugen die Dresdnerinnen im Tiebreak, in dem sie auch die Fehler der Schweriner Mannschaft für sich ausnutzten.