Drei wichtige Punkte nach umkämpftem Spiel

19. Oktober 2017
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Auch im dritten Saisonspiel bleibt der SSC Palmberg ungeschlagen und entführt auch Dank eigener Nervenstärke drei wichtige Punkte aus dem Rabennest in Vilsbiburg. Nach dem Spiel fand Coach Koslowski viele lobende Worte für den neu aufgestellten Gastgeber, der dem Favoriten einen heißen Kampf geboten hat, und mit dieser Leistung zu den Medaillenkandidaten in der Saison 17/18 zu zählen ist. Umso wichtiger diese drei Punkte im ersten Free-TV-Fernsehspiel der Saison, in der Meistersaison hatte man an gleicher Stelle noch mit 1:3 das Nachsehen. Ausschlaggebend für den Erfolg am Ende die zu hohe Fehlerquote der Gastgeberinnen im Angriff in den entscheidenden Phasen der Sätze 3 und 4.

Zunächst schien der Meister das Spiel wie gewünscht zu kontrollieren, und gewann folgerichtig den ersten Satz deutlich mit 25:19. Kaum zu stoppen wiederum Greta Szakmary, die allein im ersten Satz 9 Punkte beisteuerte. Ein völlig anderes Bild im folgenden Satz, Vilsbiburg erhöhte den Druck im Aufschlag, besonders Libera Carocci wackelte bedenklich, Vilsbiburg ging unter ohrenbetäubendem Applaus des Publikums mit 8:3 in die erste technische Auszeit. In der weiteren Folge waren die Gastgeberinnen am Drücker, auch weil Louisa Lippmann gegen den gut eingestellten Block nicht wie gewohnt zum Erfolg kam, nur 1 Punkt aus 13 Angriffen im zweiten Satz standen zu Buche. Doch Schwerin kämpfte trotz 5:13-Rückstand verbissen weiter um jeden Punkt, beim Stand von 18:19 war man wieder dran, doch Diagonalangreiferin Segovia, erst am Vortag von der WM-Qualifikation aus Peru nach Vilsbiburg gekommen, machte mit harten Angriffen den Satzausgleich perfekt.

Felix Koslowski brachte Kaisa Alanko auf der Regieposition und sie zeigte, dass sie nicht „nur“ eine zweite Zuspielerin ist. Bei Louisa lief es nun merklich besser und auch Kapitän Jennifer Geerties brachte die Schwerinerinnen wieder auf Kurs, aus einem 11:11 wurde ein 15:11, diesen Vorsprung gaben die Gäste dann nicht mehr her. Auch im vierten Satz weiter eine spannende Auseinandersetzung, keine Mannschaft konnte sich bis zum 21:21 mit mehr als zwei Punkten absetzen. Doch nun versagten bei den Gastgeberinnen die Nerven, drei Angriffsfehler am Stück brachten Schwerin auf die Siegerstraße, Vilsbiburg konnte nochmal auf 23:24 verkürzen, ehe es Louisa Lippmann vorbehalten war, den dritten Matchball zu verwandeln.

Punktbeste Spielerinnen Louisa Lippmann mit 22 Punkten und auf Seiten der Gastgeberinnen Dayana Segovia mit 17 Punkten.

ssc-intern [OG]


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