Drei Punkte bleiben in Schwerin

30. Januar 2019
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© cornelius kettler

Zum Monatsende noch einen drauf und das neue Jahr hätte einen guten Anfang für den SSC Palmberg Schwerin in der Bundesliga. Der Monat Februar wird ohnehin für den deutschen Rekordmeister zu einer extremen sportlichen Herausforderung. Aber das Spiel am Mittwochabend in der vollen Palmberg  Arena musste erst einmal gespielt werden.

Felix Koslowski gab im ersten Satz der zweiten Reihe den Vorzug. Sie traf auf den erbitterten Widerstand der Erfurterinnen, angeführt von der starken Außenangreiferin Tess Rountree. Doch es gelang den SSC-Mädels, die anfangs erworbene Führung zu behaupten. Die Abstände blieben gering. Am weitesten weg war der SSC beim 21:15. Obwohl Denise Hanke jetzt ins Spiel gebracht wurde (ihr erster Aufschlag ging ins Netz), kämpfte sich die kleine Truppe aus dem Thüringer Wald wieder heran bis zum 22:21. Am Ende  holte sich der SSC den Satz (25:22).

Kaum zu glauben, was im zweiten Satz passierte. Der SSC ging mit unveränderter Besetzung ins Spiel. Den ersten Punkt machte der Block. Dann wechselte die Führung zu den Schwarz-Weißen, die diese bis zum Satzende nicht mehr  abgaben. Das Feuer auf Seiten des SSC schien erloschen. Erfurt erarbeitete sich mit einer stabilen Annahme und einer sicheren Abwehr einen komfortablen Vorsprung: 10:21. Erst jetzt wurde einigen auf dem Feld des SSC bewusst, dass man einem peinlichen Satzverlust nahe war. Dank der wuchtigen Angriffe von Kimberly Drewniok wurde Boden gut gemacht (18:22). Erfurt ließ nicht locker. Der zweite Satz gehörte ihnen (18:25). Ein Satzgewinn beim Meister, das ließ die Herzen der Gäste höher schlagen. Auch gegen Dresden war ihnen das gelungen.

So setzte sich der Kampf um die Punkte im dritten Satz unvermindert fort. Felix Koslowski

reagierte mit einer neuen  Aufstellung .  Denise Hanke, Lauren Barfield, Anna Pogany und Jennifer Geerties sollten mehr Druck und Tempo ins Spiel bringen. Aber die Mannschaft von Coach  Johannes Kronseder zeigte vor ihnen nur wenig Respekt. Wenn Kimberly vorlegte (6:4), schoss Außenangreiferin Tess Rountree nach (6:5). So ging es hin und her bis zum 11:11. Jennifer Geerties legte nun eine Aufschlagserie hin, die den SSC bis zum 18:11 nach vorne trieb. Schließlich ging Satz 3 an den SSC: 25:18.

Satz 4 fand ein schnelles Ende. Die Kräfte der Gäste waren aufgebraucht. Ihr Coach hatte nur wenige Auswechslungsmöglichkeiten. Dafür spielte Schwerin seine Möglichkeiten voll aus. Über die Stationen 8:2, 18:6 und 24:12 ging es ins Ziel zum 25:12. Den Matchball verwandelte Beta Dumancic. Drei weitere Punkte wurden gewonnen.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Kimberly Drewniok (Gold), SSC, und  Sindy Lenz (Silber), Schwarz-Weiß Erfurt.

ssc-intern [ws]


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