Erfolgstrainer Teun Buijs, der die Mannschaft seit zwei Jahren führt und in dieser  Zeit zwei Pokalsiege und zwei Meisterschaften gewinnen konnte, wird den Verein verlassen. Mit den Erfolgen auf nationaler Ebene, aber auch durch das gute Abschneiden in der Champions League, in der man in der Gruppenphase die russische Topmannschaft von Dinamo Kazan sowohl in eigener Halle als auch in Russland bezwingen und auch in den Play-offs gegen Unendo Yamamay Busto Arsizio vor heimischen Publikum gewinnen konnte, wurden mehrere internationale Topvereine auf den Niederländer aufmerksam. Der 53-Jährige, der 1988 als Spieler bei den Olympischen Spielen in Seoul mit der niederländischen Nationalmannschaft den fünften Platz belegte und der Verein einigten sich einvernehmlich darauf, den Vertrag nicht zu verlängern. „Vier Titel in zwei Jahren und das tolle Abschneiden in der Champions League – mehr geht nicht“ sagt Michael Evers, Mitglied der Teamleitung,  über die Erfolge, die der Schweriner SC in den letzten zwei Jahren unter Buijs erreicht hat. Für Johannes M. Wienecke, Präsident des Schweriner SC und ebenfalls in der Teamleitung der Bundesligamannschaft „ist ein Wechsel zu einem europäischen Spitzenteam der nächste Schritt für Teun und die logische Konsequenz der vergangenen erfolgreichen zwei Spielzeiten hier in Schwerin. Wir bedanken uns für seinen Einsatz und wünschen Teun alles Gute und viel Erfolg für die Zukunft“.

 

Einen weiteren Einschnitt wird es durch den Abschied von Denise Hanke geben. Die wertvollste Spielerin der Bundesliga, die seit 2007 für den Schweriner SC aktiv ist und in dieser Saison nicht nur als Zuspielerin die Fäden der Mannschaft zog, sondern auch als Kapitän die Mannschaft zusammenhielt, hat vor allem durch ihre Leistung in der Champions League das Interesse vieler europäischer Mannschaften auf sich gezogen. Mit erst 23 Jahren gehört sie zu den besten Zuspielerinnen Europas und hat nicht nur mit ihren kraftvollen Aufschlägen so einige Volleyballgrößen zur Verzweiflung gebracht. Nun ist es auch für Denise Hanke Zeit, sich noch weiterzuentwickeln. Aus diesem Grund hat auch sie sich entschieden, den Schweriner SC nach der Saison zu verlassen. „Für ihr Engagement auf dem Spielfeld, aber auch als Mannschaftskapitänin und damit als Bindeglied zwischen Mannschaft und Teamleitung können wir uns nicht genug bedanken. Sie ist eine besondere Spielerin und eine tolle Persönlichkeit. Wir sind froh, Denise in Schwerin gehabt zu haben und wünschen auch ihr alles erdenklich Gute für die Zukunft“, sagt Michael Evers.