Zu Gast ist in Schwerin der VfB 91 Suhl. Diese Mannschaft, die im letzten Spiel vom Dresdner SC zwar arg gerupft wurde (3:0), hat sich längst nicht aufgegeben. Herausforderungen wie gegen den Titelaspiranten SSC sind für die Mädels aus Suhl nach eigenem Bekunden „der größte Spaß“. Noch vor der Partie gegen Dresden hatte Suhls Trainer Han Abbing seine Gangart so beschrieben: „Wir sind zuversichtlich, dass wir gewinnen können, denn auch Teams wie Dresden und Schwerin haben Respekt vor uns.“

Diesen Respekt hat Schwerins Trainer Tore Aleksandersen seinen Mädels auch eingeflößt. Denn mit dem VfB kommt eine Mannschaft in die Landeshauptstadt, die am Ende der letzten Saison Platz 3 in der 1. Bundesliga belegte. Zwar sind für den Trainer des VfB die Auswechselmöglichkeiten aufgrund der dünnen Kaderdecke gering, doch seine auf dem Feld stehenden Mädels können einen unglaublichen Kampfgeist entwickeln. Das zeigte sich in mehreren Spielen dieser Saison. So putzte Suhl den VCO Berlin (3:1), Bayer Leverkusen (3:0), den Köpenicker SC (3:0) und den USC Münster (3:1) weg. Gegen Tabellenführer Rote Raben Vilsbiburg gelang immerhin ein Satzgewinn.

Es ist bereits die dritte Saison, die der SSC mit der Deutschen Kreditbank AG (DKB) an seiner Seite auf das Spielfeld geht. „Wir sind stolz darauf, die DKB auch in diesem Jahr wieder als Partner begrüßen zu dürfen“, sagt Johannes Wienecke, Präsident des Schweriner SC. „Gemeinsam wollen wir dem Publikum unterhaltsame sowie spannende Duelle bieten.“
Seit Oktober hat die Schweriner Niederlassung der DKB mit Thiess Harder-Heun einen neuen Leiter. Dieser wird die Schweriner Mannschaft in der Halle persönlich anfeuern. „Spitzenleistungen verbinden. Wir freuen uns sehr, diesen dritten DKB-Topspieltag mit dem Schweriner SC zu präsentieren. Für uns ist der Sport ein idealer Partner, da die dort entscheidenden Attribute wie Spitzenleistung, Ehrgeiz und Einsatzfreude auch in unserem Unternehmen wichtige Komponenten für den Erfolg sind. Die DKB hat ihre Wurzeln hier in den neuen Bundesländern und wir identifizieren wir uns in hohem Maße mit der Region.“ so Thiess Harder-Heun.

Platz 5 ist der aktuelle Tabellenstand für den VfB Suhl. Für den Schweriner SC geht es am siebten Spieltag andererseits um das Behalten der weißen Weste im Saisonverlauf. Nur zwei Sätze trennen ihn von der Tabellenspitze.