Schon beim gestrigen Trainingsspiel gegen die Polinnen von Atom Trefl Sopot konnte der SSC mit 2:1 als Sieger hervorgehen und auch die etwa 250 Zuschauer, die nach Parchim in die Sporthalle am Fischerdamm kamen, sahen einen Sieg des Sportclubs.  Aufgrund eines Karatewettbewerbs war es nicht möglich das Spiel in der Schweriner Arena auszutragen, aber der Volleyballclub Parchim hat sich bereit erklärt, das Spiel auszurichten und somit erst dafür gesorgt, dass dieser Test stattfinden konnte – vielen Dank dafür nach Parchim!

 

Der Meister aus Schwerin begann die Partie mit Lisa Thomsen als Libero, Tanja Joachim, Lousi Souza Ziegler, Janine Völker, Anja Brand sowie den Neuzugängen Lucia Hatinova und Quinta Steenbergen, die erst gestern pünktlich zum Fotoshooting für die neue Saison in Schwerin ankam. Ein sehr guter Aufschlag brachte den ersten Punkt der Partie für den SSC und im gesamten Satzverlauf konnte sich keine der Mannschaft nennenswert absetzen (6:8, 16:15) und so endete der Satz wie er begann, nämlich mit einem erfolgreichen Aufschlag von Janine Völker zum 25:23.

Auch der zweite Durchgang beginnt mit einer Aufschlagserie von Denise Hanke für den SSC und schnell führt der Sportclub deutlich (8:2). Doch Sopot kommt heran und Wiebke Offer und Tanja Joachim für Anja Brandt und Denise Hanke ins Spiel (12:11). Der polnische Champion geht in Führung und an der Schweriner Seitenauslinie gibt es den Rückwechsel (15:18). Auch zum Satzende bleibt es bei einer Führung von drei Punkten (22:25) für die Polinnen.

In Satz Nummer drei kann die Mannschaft von Teun Buijs mit guten Aufschlägen den 6:8-Rückstand zur technischen Auszeit wieder wettmachen (13:12) und erneut sind es gute Aufschläge, die den SSC zurück bringen (16:12). Zu Beginn der Endphase gleicht Sopot aus (19:19), aber am Ende wechselt der Club aus Schwerin als Sieger die Seite (25:21).

Im vierten und vielleicht letzten Satz der Begegnung läuft bei Sopot nicht viel zusammen. Das nutzen die Schwerinerinnen (8:6) und bauen den Vorsprung im Verlauf des Durchgangs deutlich aus (16:9). Die Gäste aus Polen können nicht mehr dagegen halten und mit der kurz vor Satzende eingewechselten Anne Buijs, die nach ihrer OP noch nicht mit 100% ins Spielgeschehen eingreifen kann, gewinnt die Mannschaft aus Schwerin den Satz (25:16), und damit auch den zweiten Vergleich, diesmal mit 3:1.

 

Noch läuft nicht alles rund beim Titelverteidiger der Bundesliga, aber noch hat die Saison nicht begonnen und  die in Parchim gezeigte Leistung macht Lust auf die kommende Spielzeit und bis dahin stehen noch einige Möglichkeiten zum Testen auf dem Programm, bei denen sich die Mannschaft zusammen finden und noch besser aufeinander abstimmen kann: am kommenden Wochenende nimmt die Mannschaft an einem Vorbereitungsturnier in Breslau/Polen teil und wird dort bis zum Turnier in Dippoldiswalde Anfang Oktober bleiben und trainieren bis es am 19. Oktober bei der Saisoneröffnung gegen den VfB Suhl um die ersten Punkte der neuen Spielzeit geht.