Deutlicher 3:0 Heimsieg gegen kämpferische Erfurterinnen

16. November 2020
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© MiDiGrafie

Mit einem Banner des Fanclubs Gelbe Wand, einer Gruppe Fans als Pappkameraden und Trommelschlägen und Fangesängen vom Band begrüßte der SSC Palmberg Schwerin am 14.11.2020 die Gäste von Schwarz-Weiß Erfurt zum ersten Geisterspiel in der heimischen PALMBERG ARENA.

Mit einem Blitzstart und einer schnellen Führung zum 5:2 startet der SSC gegen die junge Mannschaft von Schwarz-Weiß Erfurt. Das Team von Dirk Sauermann, das in der aktuellen Saison bereits gute Vorstellungen abgeliefert hat und gegen Spitzenteams aus Potsdam und Aachen jeweils einen Satz gewinnen konnte, kämpft sich jedoch durch tolle Abwehraktionen wieder heran und verkürzt zur Satzmitte auf 14:13. Nicht zuletzt durch die aufopferungsvollen Rettungstaten in der Abwehr und insgesamt 7 Treffer der Erfurter Außenangreiferin Sindy Lenz bleibt der Satz bis zum Ende hin ausgeglichen, bevor Lina Alsmeier den 3. Satzball der Schwerinerinnen verwandeln kann und der erste Durchgang mit 25:20 an die Mecklenburgerinnen geht.  

Nach dem Seitenwechsel gestaltet sich das Spiel zunächst ausgeglichen und die Gäste aus Erfurt gehen mit einem 7:8 in die erste technische Auszeit. Zur Mitte des Satzes konnte sich der Favorit der Partie etwas absetzen und mit Lauren Barfield als fleißigster Punktesammlerin (5) in Durchgang zwei mit 16:12 in die zweite technische Auszeit gehen. Die mutig aufspielenden Erfurterinnen stellen den Schweriner Angriff immer wieder vor Probleme, die aber insbesondere Taylor Agost das ein ums andere Mal hervorragend Lösen kann und am Ende erneut wertvollste Spielerin wird. Satz 2 geht mit einem knappen Vorsprung mit 25:22 an den SSC.    

In Durchgang drei startet der SSC erfolgreich und kann durch konsequenten Abschluss einen durchgängigen Vorsprung halten. Den Erfurterinnen scheint ein wenig die Puste auszugehen, als Marie Schölzel den SSC mit 3 Punkten in Folge auf die Zielgeraden des 3. Satzes bringt. Felix Koslowski schenkt mit dem Doppelwechsel zu Satzende Femke Stoltenborg und Hayley Spelman einen Kurzeinsatz. Auch für Romy Jatzko, Nicole Oude Luttikhuis, Patricia Nestler und Lea Ambrosius gibt es eine kurze Einsatzzeit, letzte darf mit einem kraftvollen Aufschlag den Matchball vorbereiten, den Femke Stoltenborg im Block zum 25:17 verwandt. Somit setzt sich der Favorit am Ende deutlich mit 3:0 durch, auch wenn stark kämpfende Damen aus Erfurt immer wieder Anschluss fanden und abermals eine gute Vorstellung abliefern.   

[HJE]


© Foto Michael Dittmer SSC_SWE Lina Alsmeier

© Foto : CORNELIUS KETTLER , ----- SSC Heimspiel nur mit Pappaufsteller als Zuschauer.

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