Der SSC vor dem Neustart

16. Oktober 2013
Neuigkeit teilen:

Der 1,90 m großen Spielerin werden besondere Fähigkeiten auf der Mittelblock-Position nachgesagt. Sie gehört zu den zehn neuen Gesichtern im Aufgebot des Schweriner SC für die Saison 2013/14. Veronika kam vom neuen Champions-League-Gegner des Schweriner SC, VK Prostejov Agel aus Tschechien, zum SSC. Zum tschechischen Meister wechselte die SSC-Spielerin Quinta Steenbergen. So wird es im Saisonverlauf so manches Wiedersehen geben unter einstigen Spielkameradinnen, auch mit Denise Hanke, die für Eczacibasi Istanbul in der Champions-League gegen den SSC spielt. Den größten Coup landete der SSC mit der Verpflichtung von Saskia Hippe, die nun als Hauptangreiferin für Schwerin auf Punktejagd geht. Alle Klubs in der ersten Bundesliga haben sich mit Neuzugängen verstärkt. So munter wie in diesem Jahr ging es selten an der Wechselbörse zu. Erste Schlüsse auf die Spielstärke lassen sich sicher erst nach den ersten Spielen ziehen. Suhl könnte mit seinen Neuverpflichtungen (Utla, Merkova, Hindriksen) auch für den SSC zu einem starken Widersacher werden.

 Damit die SSC-Mädels noch besser auffallen, präsentieren sie sich in ihren Heimspielen in neuen knallig-gelben Trikots mit ihren Namenszügen und denen einiger Sponsoren. In der Hauptrunde des Meisterschaftskampfes treten die Mädels des neuen Trainers Felix Koslowski (ehemals Suhl!) nur noch gegen zehn Gegner an, da das Erstliga-Projekt VCO Berlin beendet ist und der VCO nun in der 2. Liga spielt. Unter den Kontrahenten sind  auch Teams, die unter neuem Namen punkten wollen. Für den VfB Suhl laufen die „VolleyStars Thüringen“ auf und die Alemannia Aachen ist der Spielverein der „Ladies in Black Aachen“. Auch an die neue Zählweise müssen sich die Fans schnell gewöhnen. Die drei Punkte bekommt nur der, der 3:0 oder 3:1 gewinnt. Ein gewonnenes Fünf-Satz-Spiel wird nur noch mit zwei Punkten belohnt. Einen Punkt erhält der Unterlegene als ausgleichende Gerechtigkeit für die große Kraftanstrengung. Der SSC hat sich in der Hauptrunde der vergangenen Saison drei solcher Spiele geleistet, ebenso die Verfolger Vilsbiburg und Dresden. Die vom Altersdurchschnitt her  bisher jüngste Mannschaft des Schweriner SC will auch im Pokalwettbewerb an vergangene Erfolge anknüpfen. Dafür bietet sich am 6. November im Achtelfinale gegen den Pokal-Finalgegner 2013, VC Wiesbaden, eine erste Gelegenheit.


Neuigkeit teilen: