Der Mann mit dem Plan feiert 60. Geburtstag

17. April 2019
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© ssc intern

Michael Evers leitet schon seit 25 Jahren die Geschicke des Schweriner SC mit

Er kam, machte und der SSC siegte: 1994 stieg Michael Evers als ehrenamtlicher Teammanager beim Volleyball-Erstligisten Schweriner SC ein und prompt holten die Schwerinerinnen 1995 ihren ersten Meistertitel nach der Wende. Seitdem ist der frühere erfolgreiche Handballer und Handballtrainer aus dem Volleyballsport nicht mehr wegzudenken – weder aus dem Schweriner noch aus dem nationalen: Seit 25 Jahren gehört Michael Evers zur SSC-Teamleitung, wurde kurz vor der Jahrtausendwende in den Trainerrat des Deutschen Volleyball Verbandes (DVV) berufen, 2001 ins DVV-Präsidium und ist seit 2006 Präsident der Volleyball Bundesliga (VBL). Und all das, während er hauptberuflich die Olympiastützpunkte (OSP) in Mecklenburg-Vorpommern leitet.

Am 16. April 2019 feierte der Mann, der hinten vielen Entwicklungsschritten im deutschen Volleyball steht, 60. Geburtstag, und gut 100 Gästen kamen am 16. April zum offiziellen Jubiläumsempfang in der PALMBERG ARENA, um Respekt zu zollen: Gratulanten aus der politischen Spitze des Bundeslandes, hohe Sportfunktionäre, langjährige Wegbegleiter und Partner des SSC, „deren Herz Michael für den Volleyballsport geweckt hat“, wie SSC-Präsident Johannes M. Wienecke als erster Laudator betonte. „Er hat den SSC mit seinen Visionen und Ideen vorangetrieben, hat dafür gesorgt, dass wir oft einen Tick schneller waren als andere Teams der Liga und bei allem bis ins Detail mitgewirkt. Er war immer ein Teamplayer, der großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt hat, auf die Wahl des richtigen Trainers, darauf, dass wir nicht nur mit Spitzensportlerinnen siegen, sondern jungen, deutschen Spielerinnen Entwicklungsmöglichkeiten geben, dass alle hier ein gutes Umfeld finden und sich beim SSC wohlfühlen.“
In den Reden des Tages erwacht ein vielschichtiges Porträt des Visionärs: getrieben, enthusiastisch, geradlinig, dabei oft auch unbequem, aber uneingeschränkt respektiert. „Er ist ein Macher mit Ecken und Kanten, eine prägende Figur im deutschen Volleyballsport, der sich nie hat verbiegen lassen, immer die Interessen der Liga im Kopf hatte und sie auch gegen Widerstände durchsetzt“, dankte Thorsten Endres, Generalsekretär der CEV (Europäischer Volleyball Verband) und früherer Bundesliga-Geschäftsführer. Lorenz Caffier, Mecklenburg-Vorpommerns Minister für Inneres, bestätigte: „Seit ich Michael Evers kennengelernt habe, hat er immer für das gekämpft, was er sich vorgenommen hat und sich dran festgebissen.“ So wurde nicht nur der SSC zum Aushängeschild des Landes; die ganze Sportlandschaft profitierte. „Seine Expertise als Athlet, Trainer und Sportfunktionär, seine Art, sehr engagiert, fundiert und strategisch zu argumentieren, kommt der ganzen Sportfamilie in Mecklenburg-Vorpommern zugute“, bekräftigte und würdigte auch Andreas Bluhm, Chef des Landessportbundes MV. Und bei all dem, bei „vielen neuen Ideen, guten Verhandlungen, immer mit dem Wohl der SportlerInnen im Blick“, sei Michael Evers sehr überzeugend, weil er „einer der charmantesten Menschen ist, die ich kenne“, so Erwin Sellering, früherer Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns und seit vielen Jahren SSC-Fan. „Er trägt viel dazu bei, dass sich hier alle als Familie fühlen, dass es ein starkes Wir-Gefühl gibt.“

Der Jubilar selber sah zwar „mein Lob gewaltig übertrieben und meine Fehler zurückgehalten“, betonte aber, „all das geht nur mit einer starken Mannschaft, die ich beim OSP habe, beim SSC und zuhause bei meiner Familie. Es ist schön, dass ich mich auf alle verlassen kann, sonst hätte sich mein Engagement in Grenzen gehalten.“

Was dem (Volleyball-)Sport dann alles gefehlt hätte, huldigt der Gratulationstext der VBL

Allerherzlichste Glückwünsche, riesigen Dank und nur das Beste für die Zukunft!


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