Denise Hanke auf dem Chefsessel in der Staatskanzlei

5. März 2013
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Der Montag war wieder so ein Tag, sich die Hand zu reichen und gemeinsam mit einem Gläschen Sekt anzustoßen. Vor mehr als  24 Stunden hatte das Team um Trainer Teun Buijs in Halle/Westfalen  im Finale gegen den VCW Wiesbaden den DVV-Pokal gewonnen. Es war für den SSC der fünfte Pokalpott in der Nachwendezeit. Ministerpräsident Erwin Sellering hatte im Gerry Weber Stadion selbst seinen Platz in der „Gelben Wand“. Von dort feuerte er die Spielerinnen ebenso lautstark an wie jeder der 1000 mitgereisten Fans. Seine Stimme war noch etwas belegt, als er am späten Montagnachmittag in der Staatskanzlei das erfolgreiche Schweriner Team empfing.

Die Spielerinnen waren mit dem Bus vorgefahren. Und als sie den Bus verließen, herrschte ausgelassene Stimmung. Zahlreiche Kameraleute hatten sich in Stellung gebracht und auch ein paar treue Anhänger waren zur Begrüßung erschienen. Dann ging es hinauf in die  Chefetage. Das Geburtstagskind Sthefani Tiele führte den Tross an, in beiden Händen den kiloschweren Pokal. Sthefani wurde in Brasilien entdeckt und zur Angriffsverstärkung vom SSC als letzter Neuzugang der Saison verpflichtet. Sie freute sich über die Glückwünsche des Ministerpräsidenten. Ihre Landsmännin Lousi Souza Ziegler übersetzte ihr jedes Wort. Gefeiert wird mit der Mannschaft in einer Schweriner Bar, wahrscheinlich nach dem Ligaspiel gegen Vilsbiburg am Sonnabend, wie sie verriet. Danach könne man ja noch tanzen gehen. Ihre Familie im brasilianischen Lavras wisse auch schon Bescheid, was da am Sonntag im Gerry Weber Stadion geschehen ist.

Ministerpräsident Sellering fasste sich kurz mit dankenden Begrüßungsworten. „Ich bin sehr stolz auf diesen Erfolg und hoffe, dass auch das Land stolz darauf ist“, merkte er an und unterstrich, dass kaum ein anderer Sportverein die Stadt und das Land dauerhaft so gut vertritt wie das Frauen-Volleyballteam des SSC. Wie bei jeder Audienz gewährte er seinen Gästen auch diesmal einen Blick in sein Arbeitszimmer. Denise Hanke nahm schon mal im Chefsessel Platz. Andere Teamgefährten probierten lieber das angebotene Knabberzeug. Dann war schon Schluss mit der Visite. Der Ministerpräsident musste zu einem wichtigen Termin und auf die Mädels wartete ein geselliges Abendessen im Restaurant Bolero. Man könnte sich ja, wie es zum Abschluss des Treffens hieß, bald einmal wieder sehen


 

 

 

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