"Wiesbaden und Hamburg stehen beide unter dem Druck, gegen uns gewinnen zu müssen", rechnet der Norweger vor: "Wenn der VCW gegen uns verliert, hat er schon zwölf Minuspunkte, die drei Mannschaften vorne aber erst sechs. Sechs Punkte Abstand sind zuviel, um noch in den Titelkampf eingreifen zu können. Und Hamburg muss bei uns die Punkte holen, um überhaupt noch in diese Runde einziehen zu können."

Für seine eigene Mannschaft rechnet er vor: "Wir müssen sehr gut aufpassen. Schon bei einer einzigen Niederlage ist man in der Tabelle schnell um zwei, drei Plätze abgerutscht." Dem Führungstrio Vilsbiburg, Dresden und Schwerin (je sechs Minuszähler) jagen Suhl (nächste Woche Sonnabend Gastgeber für Schwerin) und Wiesbaden (je zehn "Miese"), Hamburg (zwölf) und Leverkusen (14) hinterher. Und noch sind – zumindest für den SSC – sechs Normalrunden-Partien auszutragen…

Für das Doppelpack-Wochenende hat Aleksandersen allerdings – langfristig geplant – mit einem Handicap zu leben: Wegen der Teilnahme am Bundespokal (inoffizielle deutsche Meisterschaft der Nachwuchs-Landesauswahlmannschaften) muss er auf seine Youngster Berit Kauffeldt und Janine Völker verzichten. Und die Langzeitverletzten Hanna Torkkeli und Julia Retzlaff tasten sich zwar langsam wieder an die Mannschaft heran, sind aber noch nicht einsatzfähig.