Das Volleyball-Highlight am Strelasund

2. November 2015
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Stralsund hatte den VfL Oythe im Pokalwettbewerb aus dem Rennen geworfen und war damit sensationell zum Gegner des Schweriner SC geworden.

Sich selbst hatte man vor diesem Spiel in den Hintergrund gedrängt und Oythe als den Favoriten ausgegeben. Doch die Wildkatzen um ihren Trainer Andre Thiel wuchsen über sich hinaus und schickten Oythe mit einer 3:0-Niederlage nach Hause. Vor dieser Begegnung an diesem Dienstag  mussten die beiden Duellanten   Stralsund und Schweriner  im Bundesliga-Alltag gewissermaßen Generalproben für das Pokal-Achtelfinale bestehen. Bei beiden ging das in die Hose. Erstligist SSC verlor 3:2 beim Aufsteiger NawaRo Straubing und Zweitligist Stralsund musste am Sonnabend gegen Borken eine 3:1-Niederlage hinnehmen. Das könnte doch ein gutes Omen für die Pokalschlacht sein. Vor allem der Schweriner SC muss am Dienstag beweisen, dass er die unerwartete Schmach von Straubing weggesteckt hat. Die Stralsunder Mädels, von denen sieben durch die Schweriner Volleyballschule gegangen sind, können ohne Druck aufspielen. Sie haben schon zum dritten Mal in Folge das Achtelfinale im DVV-Pokal erreicht und ihrem Verein damit weitere Anerkennung beschert. Nach den Achtelfinalspielen gegen die Ladies in Black aus Aachen und Aurubis Hamburg ist das MV-Derby für Stralsund das attraktivste Heimspiel der letzten Jahre. Deshalb müssen die Nationalspielerinnen und ausländischen Stars des Schweriner SC wie Anja Brandt, Jennifer Geerties oder Ariel Turner auch gewappnet sein vor dem siebenten Stralsunder Mitspieler, den fachkundigen und emotionsgeladenen Fans der Wildkatzen.

 

Fotos: EH Foto, Jorel Photo


 

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