Ein heißer Kampf steht den Schweriner Mädels von Felix Koslowski bevor. Denn die Gäste aus Odessa in den Vereinsfarben grün-schwarz wollen die Schmach des Hinspiels wieder ausbügeln. Sie reisten schon am Dienstag in Schwerin an. Das zeigt auch, wie ernst die Gäste dieses Spiel nehmen. Cheftrainer Sergei Holotov hatte in der Pressekonferenz nach dem verlorenen Spiel in Odessa prophezeit: „Das Spiel in Schwerin wird anders sein. Wir werden bis zum Ende kämpfen.“ Er war mit seinen Spielerinnen hart ins Gericht gegangen. Besonders der Verlust des zweiten Satzes nach einer komfortablen 18:12-Führung lag ihm schwer im Magen. Aus Schweriner Sicht war gerade dieser Satz ein Lehrbeispiel dafür, wie sich Mut und kämpferische Einstellung auszahlen. Als Lousi Ziegler den Ausgleich zum 23:23 geschafft hatte, war es um den ukrainischen Meister geschehen. Sie selber sah in Block und Verteidigung die Schlüsselelemente des Schweriner Spiels. Das alles muss nun im Rückspiel wieder abgerufen und mit einer Zugabe an spielerischer Qualität versehen werden. Der Heimvorteil ist gegeben. Und wie man die SSC-Fans kennt, werden sie ihre Mannschaft zum „Jagen tragen“. Zwei Gewinnsätze braucht der SSC noch, um die Challenge Runde zu erreichen. Hier würden sie dann auf eine der vier abgestiegenen Mannschaften aus der Champions League treffen.

 

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