Das Ost-Duell gewinnt Schwerin

14. Februar 2019
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Es wird ein schwerer Gang für beide Mannschaften, da waren sich die Experten einig. Besonders die Dresdner Volleyballerinnen werden sich mächtig ins Zeug legen. Mental steckt die Mannschaft von Alexander Waibl in einer schwierigen Lage. Die letzten beiden Spiele (Aachen und Vilsbiburg) gingen verloren. Ein drittes Mal sollte das nicht passieren. Aber da war ja noch der SSC Palmberg.

Jennifer Geerties servierte den ersten Ball, Dresden parierte und es stand 0:1. Schwerin holte sich die Führung zurück durch Kimberly Drewniok . Doch irgendwie kam der SSC nicht von der Stelle. Immer wieder legten die Gäste vor. Mit 7:8 ging es in die erste Technische Auszeit. Auf 8:11 konnte Dresden den Abstand vergrößern. Erst eine gute Aufschlagserie von Jennifer führte dann zum Ausgleich (11:11). Auf Dresdner Seite kam nun Diagonalangreiferin Piia Korhonen besser ins Spiel. Sie trieb ihre Mannschaft nach vorn (11:14). Der SSC kämpfte um den Anschluss und hatte Erfolg. Kurzzeitig wechselte Felix Koslowski Britt Bongaerts für Denise Hanke ein. Dresdens Chefcoach nahm eine Auszeit beim Stande von 19:20. Noch einmal war es Mckenzie, die den SSC wieder heranbrachte (23:24). Ein Annahmefehler von Britt führte dann zum 23:25 und damit zum Satzgewinn für Dresden.

Satz 2 nahm zunächst einen ähnlichen Verlauf wie der erste. Diesmal aber lag der SSC zur ersten Technischen Auszeit vorn (8:7). In allen Spielelementen strahlte der SSC mehr Sicherheit aus. Ein Ass von Lauren Barfield, wuchtige Angriffe von Kimberly und der Block machten den Gästen schwer zu schaffen. Die Auszeit des DSC nach dem 21:15 hatte keine Wirkung mehr. Jennifer Geerties servierte den ersten Satzball, Mckenzie Adams verwandelte ihn zum 25:18-Satzgewinn.

In den Sätzen 3 und 4 drückte Mckenzie Adams dem Schweriner Spiel ihren Stempel auf. Sie war das Geburtstagskind an diesem 13. Februar und hatte Riesenspaß an diesem Match. Das Publikum feierte sie in der ausverkauften Palmberg Arena. Ebenso gefeiert wurde Denise Hanke, die inzwischen 350 Spiele für den Schweriner SC absolviert hat. Die Spielverläufe in den letzten beiden Sätzen brachten Schwerin kaum in Verlegenheit. Aus dem guten Aufschlagspiel von Lauren Barfield im dritten Satz holte der SSC gleich zu Beginn fünf Punkte heraus. Und im vierten Satz bewies Kimberly Drewniok, dass sie Verantwortung übernimmt, wenn es brenzlig wird. Sie wurde beste Spielerin des SSC in diesem Match. Den Gästen aus Dresden unterliefen einige Fehler vor allem im Aufschlag und in der Annahme. Sie verabschiedeten sich mit niedergeschlagenen Köpfen.

Als beste Spielerinnen wurden ausgezeichnet: Kimberly Drewniok ,Gold (SSC) und Ivana Mrdak , Silber (Dresdner SC)

ssc-intern [ws]


© MiDiGrafie

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