Die Mannschaft von Tore Aleksandersen hat sich im letzten Spiel der Endrunde mit dem 3:0-Erfolg gegen den VfB Suhl in der Schweriner Volleyballhalle vor einem begeisterten Publikum wieder gefangen. Sie hat erneut bewiesen, dass aus einem Rückschlag (siehe Rote Raben in Vilsbiburg) Flügel wachsen können. Leidenschaft und Präzision im Spiel werden nötig sein, um in Dresden zu bestehen. Dass das möglich ist, hat die Hauptrunde bewiesen. Im ersten Spiel am 22. Oktober 2007 bezwangen die Volleyballerinnen aus Schwerin die Mannschaft von Arndt Ludwig in Dresden mit 3:2. Dann aber ging das Rückspiel in Schwerin am 26.Januar 2008 für den SSC in die Hose. Dresden gewann 3:2. Die Bilanz in der Endrunde sieht gleichfalls ausgeglichen aus. Der SSC gewann zwei Spiele (Wiesbaden, Suhl) und verlor eines (Vilsbiburg). Dresden gewann ebenfalls zweimal (Suhl, TSV Bayer Leverkusen) und ging einmal als Verlierer vom Feld (Wiesbaden). Nun also eine weitere Auflage eines ewig jungen Nord-Süd Duells. Die Schwerinerinnen machen sich morgen um die Mittagszeit nach dem Frühtraining auf den Weg nach Dresden. Sie werden vom hoch motivierten Titelverteidiger und dem diesjährigen Europapokaldritten und seinen vielen Fans erwartet. Die Dresdner selbst sind davon überzeugt, dass dieses Spiel von spannenden und hart umkämpften Ballwechseln geprägt sein wird. Die Schweriner und ihre Fans hoffen natürlich, dass die meisten Bälle bei den Dresdnern einschlagen.
Wolfgang Schmidt