Beide Mannschaften haben die letzten sechs Bundesligapartien für sich entschieden. Der SSC führt die Tabelle mit 28 Punkten an und ist als „Herbstmeister“ nicht mehr zu verdrängen. Wiesbaden  liegt mit 19 Punkten nach zehn Spielen auf Platz 5. Chefcoach Dirk Groß (einst Nachwuchstrainer des SSC am Bundesstützpunkt in Schwerin) tritt die achtstündige Reise mit seiner Mannschaft  nach Schwerin in der Überzeugung an, den „stärksten Liga-Gegner“ vor  sich zu haben. Man werde sich der großen Herausforderung mit besten Kräften stellen, äußerte er vorab. Es sei für ihn ein Härtetest. Wiesbaden möchte in dieser Saison seinen vierten Tabellenplatz vom Vorjahr verteidigen.

Das Saisonziel, Weiterkommen im CEV Cup, wurde nicht erreicht. Der VCW schied im Sechzehntelfinale gegen den polnischen Vertreter Polski Cukier Muszyna aus. Nach dem Ausscheiden spielt Wiesbaden im Challenge Cup weiter, verlor aber kürzlich das Hinrundenspiel gegen die weißrussische Mannschaft Minchanka Minsk mit 2:3.

Der Schweriner SC überstand die erste Runde im zweithöchsten europäischen Wettbewerb und setzt sich im Achtelfinale mit Maritza Plovdiv aus Bulgarien auseinander. Im DVV-Pokal sind der VCW und der SSC im Viertelfinale ausgeschieden. Deshalb konzentrieren beide Teams ihre Kräfte jetzt auf die Meisterschaft. Mit Spannung erwarten die Fans am Sonnabend den Auftritt von starken Angreiferinnen: Esther van Berkel aus Holland und der US-Amerikanerin Delainey Aigner-Swesey auf Wiesbadener Seite  sowie Tabitha Love  (Kanada) und Ariel Turner (USA) auf Seiten des SSC.