Dieses Glück hatten sie und ihre Mitspielerinnen bei der europäischen Qualifikation für den FIVB World Grand Prix 2008 in Ankara auf ihrer Seite. Die deutschen Volleyballerinnen gewannen das Turnier gegen solche hochklassigen Vertretungen wie die aus Russland, Italien, der Türkei oder aus Serbien. Kathleen war in jedem Spiel auf dem Feld, wie sie berichtete. Ihr Team hatte gleich am ersten Tag des Turniers frei. Dann musste aber an sechs Tagen hintereinander gespielt werden. „Das schlaucht ganz schön“, meint Kathleen und freut sich riesig, den Sieg in Ankara mit errungen zu haben. Einen besseren Ansporn für die nun bevorstehende Europameisterschaft kann es nach Meinung von Kathleen kaum geben. Die Mannschaft sei gut vorbereitet. Den ganzen Sommer über habe man sich aneinander gewöhnen können. Das Turnier in der Türkei brachte das gewünschte Resultat. „Schon in Ankara wusste jeder, dass er in jedem Spiel alles geben muss, auch die Spielerinnen, die vom Bundestrainer Giovanni Guidetti nur kurz eingewechselt wurden“, erzählt sie. Bereits am Mittwoch tritt sie die Weiterreise an. Es geht für eine Woche zum Training nach Heidelberg ins Leistungszentrum, bevor dann der EM-Ausrichter Belgien auf sie wartet. „Wir stellen uns auf viele spannende Spiele ein und feilen bis dahin in der Mannschaft noch an einigen Kleinigkeiten. Denn die sind es oft, die ein Spiel entscheiden“, weiß sie.