Dass dies kein einfaches Spiel werden würde, war bereits im Vorfeld klar und hatte sich schon bei dem knappen 3:2-Heimerfolg in der Bundesliga am 15. November in Schwerin gezeigt, bei dem der SSC die Niederlage nach 0:2 Satzrückstand grade noch abwenden konnte. Bezeichnend  für die Angriffsschwäche von Schwerin am gestrigen Abend war auch, dass nicht wie gewohnt eine Außenangreiferin oder Diagonalspielerin erfolgreichste Punkterin war, sondern die beiden Mittelblockerinnen Yvon Beliën und Veronika Hroncekova mit jeweils 13 Punkten. Auch den Fakt, dass Stuttgart 17 Fehlaufschläge produzierte, konnten die Schwerinerinnen nicht zu ihren Gunsten nutzen.

 

Als wertvollste Spielerin wurden nach der Partie Yvon Beliën vom SSC und Katherine Harms von der Allianz MTV Stuttgart ausgezeichnet.

 

800 Zuschauer verfolgten das Spiel live vor Ort in der SCHARRena Stuttgart und bejubelten lautstark  jeden Punkt ihrer Allianz MTV. Aber auch die Schweriner hatten die Möglichkeit, unter Gleichgesinnten mitzufiebern. Gut 60 Zuschauer nutzen die Möglichkeit, sich die Live-Übertragung in den Mega Movies Schwerin anzusehen.

 

Am Ende reichte es für die Schwerinerinnen leider nicht für einen Sieg und somit ist das erste Saisonziel zwar verpasst, doch es gilt, nach vorne zu schauen: In zwei Wettbewerben ist der SSC noch dabei. In der Bundesliga geht es am Sonntag zum USC nach Münster und im europäischen Wettbewerb überspringt der SSC dank Freilos die nächste Hürde und trifft im Achtelfinale entweder auf den Belgischen Tabellenführer Asterix KIELDRECHT oder den Österreichischen Tabellendritten ATSC Sparkasse Wildcats Klagenfurt. Beides lösbare Aufgaben für den Schweriner SC.