Die Gäste aus Berlin absolvierten gerade ihr Achtelfinalspiel im DVV-Pokal gegen den VC Offenburg und konnten dieses mit 3:0 (25:17, 27:25, 26:24) gewinnen. Mit dem gleichen Ergebnis (25:7, 26:16, 25:19) zog auch der Schweriner SC gegen das Volleyball-Team Hamburg ins Viertelfinale des DVV-Pokals ein.

Nach diesem Pokalfight wollen  die Mädels aus Köpenick in Schwerin befreit aufspielen, „mit Spaß agieren und das Spiel gegen einen Medaillenkandidaten genießen“, wie ihr neuer Trainer Manuel Rieke vorab wissen ließ. Auch Köpenick hat einen Umbruch im Spieleraufgebot hinter sich. Als letzte Verpflichtung vor Saisonbeginn verstärkte sich der Verein auf der Position Annahme/Außen mit der US-Amerikanerin Nicole Walch. Hinzu gekommen sind junge Talente wie Marie Holstein (Diagonal), hervorgebracht vom Schweriner SC, und als Jüngste mit 17 Jahren Luise Klein (Zuspiel) vom Zweitligisten VCO Schwerin. Dafür wechselte Mittelblockerin Lauren Barfield vom KSC zum Schweriner SC. Sie hat im Auftaktspiel des SSC gegen Potsdam einen vielversprechenden Eindruck hinterlassen. Schwer zu verkraften waren für den KSC auch die Abgänge von Kaleigh Nelson (Diagonal), einst Punktegarant für den KSC, und Eva Rutarova (Mittelblock), Liga-Ranglistenneunte in der Blockarbeit. Ihre Position ist jetzt neben dem Eigengewächs Julia Hero mit der portugiesischen Nationalspielerin Nuria da Silva besetzt. Die Saison hat erst begonnen und da sind die  KSC-Verantwortlichen und die Mannschaft frohen Mutes, am Ende die Qualifikation für die Play-offs zu erreichen.

 

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