Aus Ungarns Süden in den deutschen Norden

12. Juni 2017
Neuigkeit teilen:

© Stefan Gertheinrich

Mehrfache Meisterin, Pokalsiegerin, Top-Scorerin der ungarischen Liga und der Nationalmannschaft: Mit Gréta Szákmary (25) gewinnt der SSC einen weiteren effektiven Außenangriff für die neue Saison.

„Gréta hatten wir schon lange im Blick. Auf Videos kann man die Güte einer Spielerin letztlich aber nur bedingt einschätzen. Als wir sie im Mai in Münster und Oldenburg bei den Länderspielen gegen unsere Nationalmannschaft spielen sehen konnten, waren wir endgültig von ihrer Qualität überzeugt“, begründet Andreas Burkard, SSC-Geschäftsführer die Neuverpflichtung. In Münster hatte die Ungarin 29 Punkte gemacht, in Oldenburg 26.

Wie Martenne Bettendorf kommt Gréta Szákmary (1,83 Meter, Schlaghöhe 2,89 Meter, Blockhöhe 2,72 Meter) für eine Saison an die Küste. Es ist ihr erster Auslandsvertrag, nachdem sie über ihre Heimatstadt Nyíregyháza sowie Gödöllö zuletzt für den ungarischen Meister und Pokalsieger Linamar Békéscsabai RSE angriff. 2006 startete sie in der ungarischen Jugendauswahl, seither spielt sie für die Nationalmannschaft. „Meine größten Erfolge und schönsten Momente bisher waren, als wir 2015 die CEV European League gewonnen haben und uns letztes Jahr im Golden Set gegen Rumänien für die Europameisterschaft qualifizieren konnten“, sagt die Ungarin. Für letztere wird sie auch noch bis September mit ihrer Nationalmannschaft im Einsatz sein. „Ich bin aber schon sehr gespannt auf Schwerin und will mit dem Team alle Wettbewerbe gewinnen!“

Gréta Szákmary wurde am 31. Dezember 1991 in Nyíregyháza geboren. Mit 9 Jahren verliebte sie sich in den Volleyballsport „weil das Team meiner Heimatstadt damals sehr gut war und sogar Champions League spielte.“

ssc-intern [kawi]

 


© Peter Lehoczky

© Viktor Veres

Neuigkeit teilen: