Die Leverkusener Mannschaft von Trainer Dirk Sauermann hat sich in der zweiten Hälfte der Hinrunde mächtig ins Zeug gelegt und den Platz 6 in der Tabelle erobert. Dank eines harmonischen Auftritts schlug sie am 7. Dezember den Dresdner SC mit 3:0. Euphorisch kommentierte die Rheinische Post diesen Sieg mit den Worten: „In dieser Form ist auch die Endrunde ein ernsthaftes Thema.“ Andererseits warf Dresden im DVV-Pokal Leverkusen schon im Achtelfinale aus dem Rennen. Mit der Zuspielerin Julia Schlecht und den Angreiferinnen Nadja Schaus, Maren Brinker und Karla Borger ist Leverkusen in der Lage, vor heimischer Kulisse Siegpunkte einzufahren. Das kann verhindert werden, wenn die Mannschaft des Schweriner SC auch beherzigt, was Angreiferin Patricia Thormann nach der Niederlage gegen Wiesbaden im Pokal-Viertelfinale selbstkritisch gesagt hatte: „Wir müssen unseren Rhythmus wiederfinden.“

W. Schmidt