Es hat sein letztes Spiel in Hamburg gegen VT Aurubis mit einer sogenannten „Notfall-Sechs“ 3:2 gewonnen. Zwei Angriffsspielerinnen aus der Stammbesetzung und Mittelblockerin Kathy Radzuweit waren nicht einsatzfähig. Trotzdem setzte sich die junge Mannschaft von Trainer Alberto Salomoni mit Power, Leidenschaft und Konstanz durch. 31 Punkte sammelte allein die nur 1,80 m große Außenangreiferin Michala Kvapilova.

 

Salomoni, der seit 2011 in Potsdam als Trainer tätig ist, spielt mit einer total verjüngten Truppe. Ihr Durchschnittsalter beträgt 22,7 Jahre. Der Multikulti-Kader kommt aus acht Ländern. In der Spielzeit 2013/14 hat Potsdam den sechsten Tabellenplatz belegt hinter Schwerin als Fünfter. Beide Ligaspiele gegen den SSC hatte Potsdam mit 3:2 und 3:1 für sich entschieden.

 

Heute gelten andere Prämissen. Auch der Schweriner SC hat einen gewaltigen Umbau der Mannschaft hinter sich. Ihre Stärke hat sie bisher mit sieben Siegen (Bundesliga, Europapokal, DVV-Pokal) bewiesen. Das alles ist jedoch noch keine Garantie für den nächsten Erfolg. Salomoni nannte Schwerin als Favoriten für dieses Spiel. SSC-Coach Felix Koslowski ist da vorsichtiger. Für ihn ist es ein Spiel auf Augenhöhe. Ganz sicher wird dieses Duell für beide zu einem Saison-Höhepunkt.