Arbeitssieg in der Wolfsgrube

4. Oktober 2020
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© VfB Suhl Lotto Thüringen SSC Palmberg Schwerin Foto Eckhard Mai

Es war ein schweres Stück Arbeit, ehe der SSC Palmberg Schwerin nach knapp zwei Stunden Spielzeit den Gastgeber VfB Suhl Lotto Thüringen mit 3:1 besiegt, und die ersten drei Punkte der Saison auf der Habenseite verbuchen konnte. Wir bereits zum Saisonauftakt im Vorjahr tat man sich gegen den vermeintlichen Underdog über weite Strecken schwer, erst als im Spielverlauf die Fehlerquote auf Seiten der Gastgeberinnen in die Höhe ging, brachte man auch Dank guter Blockarbeit den Sieg unter Dach und Fach.

Coach Felix Koslowski beorderte im Gegensatz zum Lineup beim Supercup-Sieg gegen Dresden Femke Stoltenborg auf die Zuspielposition und ihre Landsfrau Nicole Oude Luttikhuis in die Annahme. Die hochmotivierten Gastgeberinnen starteten wie die Feuerwehr, und ehe der SSC richtig auf dem Spielfeld angekommen war, stand es bereits 9:2 für Suhl. Mit harmlosen Aufschlägen setzte Suhls kroatische Zuspielerin Jaksetic vor allem Neuzugang Harbin auf Diagonal ein ums andere Mal gut ein, diese drückte mit 6 Punkten aus 8 Angriffen dem ersten Satz ihren Stempel auf, und so gewannen die Gastgeberinnen den ersten Satz deutlich mit 25:18.

Ab dem zweiten Satz übernahm dann der Favorit das Zepter, auch wenn im Angriff weiterhin wenig zusammenlief, konnte man mit starker Blockarbeit auch die bis dahin hohe Suhler Angriffseffizienz in den Griff bekommen. Über die Stationen 8:3, 16:11 wurde der zweite Satz eine deutliche Sache für den SSC.

Auch mit dem Satzgewinn im Rücken, wurde die Schweriner Angriffsleistung nicht besser. Glücklicherweise ging die Eigenfehlerquote der neuformierten Suhler Mannschaft dermaßen in die Höhe, dass unser Team mit mageren 10 Angriffspunkten auch den dritten Satz am Ende sicher gewinnen konnte.

Im vierten Satz übernahm dann zusehends Kapitän Greta Szakmary die Hauptverantwortung im Angriff. Nach ausgeglichenem Beginn konnte sich unser Team zur zweiten technischen Auszeit mit 16:11 vorentscheidend absetzen, allerdings brachte man mit rekordverdächtigen sieben Fehlern im Aufschlag den Gastgeber fast wieder zurück ins Spiel, ein glücklicher Netzroller beim Aufschlag von der eingewechselten Lina Alsmeier brachte den harterkämpften und letztendlich verdienten Sieg. Ein Kompliment für die Leistung der Gastgeberinnen, die mit solchen Auftritten im weiteren Saisonverlauf sicherlich noch für die eine oder andere Überraschung gut sein werden. 

[OG]


© MiDiGrafie

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