Angepfiffen wird um 19 Uhr. Die Gäste aus Aachen stehen vor dem Kräftevergleich mit dem Champion auf Platz 4 der Tabelle (11 Punkte). Erst am Mittwoch hatten sie zu Hause einen 3:1-Sieg über Tabellenschlusslicht VT Aurubis Hamburg feiern können. Das war der vierte Sieg Aachens in der laufenden Bundesligasaison. Zu den Besiegten gehören auch Stuttgart (3:0), Wiesbaden (3:0) und Köpenick (3:2). Offensichtlich machen sich bei Aachen der Trainerwechsel und der komplette Umbau des Kaders bemerkbar. Man möchte in dieser Saison nicht wieder auf einem Abstiegsplatz landen, ist die Ansage der Verantwortlichen. Aachen war erstklassig geblieben, weil der Zweitligameister auf den Aufstieg verzichtete. Die Volleyballerinnen nabelten sich vom einstigen Mutterverein Alemannia ab und bezogen ein neues Zuhause in einer Spielbetriebs GmbH. Diese nennt sich jetzt „Ladies in Black“. Mit Neuverpflichtungen aus den USA, Finnland, Schweden, Tschechien und Israel hat das Team um den neuen Trainer Marek Rojko (zugleich slowakischer Nationaltrainer) ein internationales Gesicht bekommen. So wird es auch für die Spielerinnen des SSC  am Sonnabend ein neues Erlebnis sein, die Stärken und Schwächen des Gegners auszuloten und seine eigene Marschroute durchzusetzen. Man trifft ja in dieser Besetzung das erste Mal aufeinander. Der SSC könnte mit erfolgreichen Angriffsbemühungen der Tabellenspitze etwas näher kommen.