Denn in Schwerin erwartet sie die Heimstärke des SSC-Teams mit Trainer Felix Koslowski und ein ebenso begeisterungsfähiges Publikum wie zu Hause im Hexenkessel Neuköllner Straße. Für Schwerin gibt es nur eine Option: Gewinnen. Denn bei einer Niederlage wäre die Saison für den SSC beendet. Für Aachen, deren Frauen-Mannschaft erst seit der Saison 2008/09 in der 1.Bundesliga spielt und die in der letzten Saison vor dem Abstieg stand, ist das Erreichen des Playoff-Viertelfinales schon ein Riesending. Schafft der Schweriner SC den Sieg über die Ladies, kommt es am 9. April in Aachen zum „Endspiel“ beider Erstligisten. Abgesehen vom Ausgang der Spiele werden sich beide Teams in der kommenden Saison wieder  begegnen. Denn ihre Vereine haben fristgerecht die Lizenz für die 1. Bundesliga beantragt.

Doch vorerst spielt am Sonnabend in der Schweriner Arena die Musik. Das erste Playoff-Spiel in Aachen hat gezeigt, wie nah man dran war am Erfolg. Satzstände wie 30:32 und 32:30 sprechen für sich. Im Schweriner Lager herrscht gute Laune. Man geht mit großer Zuversicht in dieses Spiel. „Alles oder nichts – das ist der Mannschaft sehr bewusst“, meint Athletiktrainer Michael Döring.